Wenn ihr Reflektoren benötigt, kauft euch Isolierplatten
im Baumarkt. Solche, die man normalerweise zwischen Kühlschrank und Herd
baut. Sie sind von beiden Seiten silber-reflektierend und (fast) genauso
gut wie teure Profireflektoren. Preis um die 20,- DM.
Bogey
Wenn bei euch noch eine alte Dialeinwand im Keller verstaubt – die
lässt sich auch gut als Reflektorersatz „missbrauchen“.
Styroporplatten dürften sich zur Not auch verwenden lassen.
Üblich ist folgende Beschriftung: Szenennummer/Einstellungsnummer/Take
(Wiederholung). Die Szene 10 wird zum Beispiel in 3 verschiedene
Einstellungen aufgelöst. Und wenn wir dann die dritte Einstellung drehen
und diese zum 5ten mal wiederholen, steht auf der Klappe: 10-3-5 und die
Ansage (für den Ton) lautet: Zehn Drei die Fünfte. Wichtig ist, dass die
Amerikaner Szene und Wiederholung gleichermaßen mit Take bezeichnen.
Entsprechend steht auf vielen Klappen (auch auf der Movie-College-Klappe) Scene/Take/No.
Die Reihenfolge bleibt die gleiche: Scene=Szenen, Take=Einstellung,
No.=Wiederholung.
Movie-College-Team
Große Räume für die Dreharbeiten (z. B. für
Science-Fiction-Landschaften)
Jetzt wo viele Zechen geschlossen sind, stehen viele Hallen
leer. Diese Hallen sind nicht in gutem Zustand, da sie aus Kostengründen
nicht renoviert werden. Einige Städte (oder die Zechen selbst) sind
bereit diese Hallen zur Verfügung zu stellen, auch kostenlos. Sie sollten
in einer Stadt nachfragen in der die Zeche(n) schon lange nicht mehr in
Betrieb ist/sind.
Simon Boyks
m Verlauf der Schulreform wurden viele Grund- und Hauptschulen
geschlossen. Besonders in den ländlichen Gebieten. Versucht doch einmal
– dort in eine Turnhalle reinzukommen. Ich habe gute Erfahrung damit
gemacht. Einfach Anfrage beim Bürgermeister oder dem Gemeinderat starten
– und meistens lassen die einen gerne in die Halle. Bei mir hat es
jedenfalls ohne Probleme funktioniert.
Wenn es sich um ein kommerzielles Projekt handelt oder in
irgendeiner Form der öffentliche Raum behindert wird (Fußgänger,
Fahrzeuge etc.), so braucht man eine Genehmigung.
Für Hobbyaufnahmen, die keinen behindern, braucht man keine
Genehmigung.
Das Glas, welches Regisseure oder Kameraleute um den Hals
hängen haben, ist ein so genanntes Kontrastglas. Da das Scheinwerferlicht
am Set recht hell ist und das menschliche Auge eine andere
Kontrastwiedergabe als Filmmaterial hat, kann man, wenn man durch solch
ein Filterglas schaut, die Kontrastverhältnisse wie sie auf Film sind,
simulieren.
Für Video ist solch ein Glas nicht so wichtig, kann man doch die
Lichtwirkung auf einem Kontrollmonitor begutachten. Es gibt die Gläser
von verschiedenen Herstellern, unter anderem von Kodak. Preis liegt bei
ca. 80,- DM. Weitere nette Accesoires zum umhängen sind auch Motivsucher
oder Bluescreen Betrachtungsglas. Aber das ist wieder eine andere
Geschichte...