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Der FilmstartVor jedem professionellen Film, jedem Video hängt vor dem Beginn des ersten Bildes ein Start. Das was für die Musiker das Vorzählen der Takte darstellt, ist beim Film das Startband. Wofür braucht man das Startband?
Der Vorführer im Kino oder der Sendetechniker im TV-Sender benötigt den Start, um den Film genau mit dem ersten Bild beginnen zu lassen. Der Cutter benötigt ihn, um Bild und Ton synchron im Schneidetisch oder in der Workstation anlegen zu können. Bei der Abtastung oder der Videobearbeitung wird der Start benötigt, um Ton und Bild synchron zu bearbeiten. In der Mischung wird er benötigt, um alle Bänder mit Tonspuren synchron mit dem Bild zu verkoppeln. Im Kopierwerk wird er benötigt, um etwa den Lichtton an der
richtigen Stelle zum Film einzustarten. In der Regel ist ein Filmstart oder auch Mischstart genannt Schwarzweiß. Er wird von den Kopierwerken, Fernsehsendern oder im Zubehörhandel angeboten und ist meistens mit einem Logo des Herstellers oder Senders versehen. Wichtig beim Kauf ist, die Filmgeschwindigkeit zu beachten. Es gibt für Synchron auch kürzere so genannte Synchronstarts. 10-Sekunden Marke
Dort, wo im Bildstart die 10er Marke ist, wird auf den Vorlauf am Perfoband (Magnetfilm) ein Aufkleber mit einer 10 geklebt. Startkreuz
Da wo das Startkreuz ist, wird ein Aufkleber mit Startkreuz auf das Perfoband geklebt. PieptonDie Aufkleber gibt es ebenfalls im Handel für Filmzubehör. Dort wo nach der 2 die beiden schraffierten Felder im Filmstart kommen, liegt im Ton ein Piepser, der genau 2 Felder lang ist. VideoDie Starts für Video sind selbstverständlich elektronisch erzeugt und werden mit Timecode vor jedes Programm kopiert. Der Bildanfang liegt übrigens bei (Video-) Sendebändern nach dem so genannten technischen Vorlauf (Farbbalken, Messton etc.) bei 2 Minuten. |
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