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Kombination von Geräten 

Steckernormen 

So wird’s gemacht

 

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Kombination von Geräten

Nicht selten werden Geräte aus dem Profibereich mit semi-professionellen Geräten kombiniert. Dabei treffen häufig unterschiedliche Normen und Pegelverhältnisse aufeinander.

Was tun, wenn man etwa ein professionelles Mikrofon mit symmetrischer Leitungsführung an einen DV-Camcorder oder ein tragbares DAT- oder MC-Gerät mit winzigem, asymmetrischem Eingang anschließen möchte?

Steckernormen

Man baut sich einen Adapter. Zunächst einmal müssen Sie feststellen, welche Steckernormen Sie benötigen. Beim Consumer-Gerät wird es vermutlich ein 3,5mm Klinkenstecker sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass dieser robust ist und einen möglichst großen Kabeldurchschnitt zulässt (Durchmesser des verwendeten Kabels).

Beim Mikrofon bzw. dem freien Ende des Mikrofonkabels ist das vermutlich ein XLR-Anschluss. Ist es ein Stecker (3 Zapfen), benötigen Sie als Gegenstück für Ihren Adapter eine XLR-Kupplung (3 kleine Löcher) und umgekehrt.

Außerdem benötigen Sie ein NF-Kabel (Niederfrequenz-Kabel) mit mindestens einer Ader + Abschirmung (das Drahtgeflecht um die Ader herum). Achten Sie auf einen möglichst hohen Querschnitt der Ader. (Höherer Querschnitt= bessere Tonqualität). Gleichzeitig sollte der Gesamtquerschnitt des Kabels noch in den 3,5mm Klinkenstecker passen!

So wird’s gemacht

Im XLR-Stecker (oder Kupplung) werden die Pole 1 und 3 überbrückt. Pin 1 wird an die Masse, also die Abschirmung unseres Kabels angelötet. An Pin 2 kommt die Ader. Dies macht aus dem symmetrischen Signal ein asymmetrisches.

Auf der Seite des Klinkensteckers lötet man die Masse an die längste, untere Lötfahne, und die Ader an eine der beiden kurzen, mittleren Lötfahnen, je nachdem, ob der linke oder rechte Kanal belegt werden soll. Der andere Pin wird mit der Masse verbunden.

Mit diesem Adapter können Sie in beiden Richtungen einen Übergang von symmetrisch zu asymmetrisch schaffen. Es kann also ein symmetrisches Mikrofon an ein asymmetrisches Gerät (DAT, DV-Kamera etc.) angeschlossen werden, aber auch umgekehrt von einem asymmetrischen Gerät, etwa einem portablen CD-Player, auf ein symmetrisches Gerät (Mischpult, NAGRA, Profi-DAT) überspielt werden.

Wichtig ist, dass man auf jeden Fall die Pegelverhältnisse anpasst. Denn was im Profibereich eine Aussteuerung von 0 dB bewirkt (eine Wechselspannung mit einer Amplitude von 1,55 Volt), ist genau der doppelte Wert von dem, was bei einem Amateurgerät  0 dB Aussteuerung (eine Wechselspannung mit 0,75 Volt Wechselspannung) bedeutet. Also entschieden zuviel. Deshalb kann es nötig sein, am Amateurgerät eine Vordämpfung um 10 oder 20 dB einzustellen. Die meisten DV-Kameras und DAT-Rekorder haben so etwas eingebaut.

Falls an Ihrem Gerät so was nicht vorhanden ist, kein Problem. Wir erläutern an dieser Stelle demnächst, wie man solch eine Vordämpfung selbst herstellt.

 
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