Startseite
Aktuell
Nach oben Filmschule Aktuell Community Seminare
 
 
Tech-News
Neue Seiten
Praktikums-Angebot
Kritiken
TV-Tipps
Veranstaltungen
Geschenke
DVD-Releases
Filmfestivals
Filmgedanken
Archiv 2010-02
Nachruf
Suche Startseite Druckansicht E-Mail ans Movie-College

Ein Projekt von

Das Movie-College sucht Partner und Sponsoren! mehr...

Archiv

Verwandte Seiten

Archiv 2010 bis 2002

Festivals

TV-Tipps
New Talent
Newsletter abonnieren
A bis Z (Stichwortverzeichnis)

 

Kim Novak: I WANT TO REPORT A RAPE.

I WANT TO REPORT A RAPE.

I FEEL AS IF MY BODY—OR, AT LEAST MY BODY OF WORK—HAS BEEN VIOLATED BY THE MOVIE, “THE ARTIST.”

Mit diesen Worten beginnt Kim Novaks Wutausbruch in der Zeitschrift „Variety“

Der Auslöser für Kims Reaktion, ist einer der heißesten Oscar-Anwärter, „The Artist“. Bei Michel Hazanavicius Hommage an die Stummfilmzeiten des Kinos ertönen Teile des legendären „Love Theme“, welches von Bernard Herrmann größtenteils schon während den Dreharbeiten von Hitchcocks Vertigo geschrieben wurde. Zwar wird Bernard Herrman im Abspann des Filmes erwähnt, doch bleibt es für Kim Novak immer noch eine Gaunerei.

 Für „The Artist“ kommt diese Anschuldigungen von Kims Seiten, nicht gerade zur richtigen Zeit, denn an den Kinokassen läuft der Film bisher etwas träge und spielte bis dato gerade 7 Mio. Dollar ein. Ob der Diven-Ausbruch auch folgen auf die Oscarentscheidung hat, bleibt abzuwarten. Regisseur Michael Hazanavicius ließ darum mit einer Antwort nicht lange auf sich warten, formulierte diese aber wohl bedacht und mit der Absicht, den „Streit“ zu schlichten.
„The Artist was made as a love letter to cinema, and grew out of my (and all of my cast and crew’s) admiration and respect for movies throughout history.  It was inspired by the work of Hitchcock, Lang, Ford, Lubitsch, Murnau and Wilder. I love Bernard Hermann and his music has been used in many different films and I’m very pleased to have it in mine. I respect Kim Novak greatly and I’m sorry to hear she disagrees.”

 

(Quellen: insidermovies.ew.com / spiegel.de 12.01.2012)

Droht Eastman Kodak Insolvenz ?
Die Gerüchteküche heizt sich mächtig auf rund um einen Konzern, der wie kaum ein anderer zur Legende aller Filmemacher geworden ist. Nachdem das analoge Foto-Geschäft schon vor Jahren fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, sind auch die Verkaufszahlen im Kinefilmbereich mehr und mehr zurückgegangen.

Obwohl Kodak zahlreiche Grundlagenpatente auch im Bereich der Digitalen Fotographie besitzt, konnte die Firma bisher daraus aber kaum Kapital schlagen. Auch die späten Versuche, sich im Printbereich als Marke zu etablieren, waren wenig erfolgreich.

Doch der Gedanke ist für die Filmwelt kaum vorstellbar,- eine filmische Zukunft ohne die große Marke Kodak? So eine Marke müßte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt oder noch besser,- mit staatlichen Zuschüssen gerettet werden...

(Quelle: Zeit 05.01.2012)

Kurt Beck und die ARD/ZDF Ableger...
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat vorgeschlagen, die Spartenkanäle der ARD und des ZDF einzustellen. Einem Artikel des Spiegel zufolge sehe Beck neben den ebenfalls öffentlich-rechtlichen Kultursendern ARTE und 3sat keine Notwendigkeit für die Sender.

Die beiden größten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten versuchen derzeit, mit je drei Digitalsendern vor Allem ein jüngeres Publikum zu erreichen. Beck, der es für falsch hält, dass sich die Sender auf Kosten des Hauptprogramms immer mehr in Sparten verlaufen, forderte von ARD und ZDF, künftig stärker Prioritäten zu setzen. "Das bedeuet auch, von der einen oder anderen Aktivität Abstand zu nehmen. […]Ich sehe derzeit keinen beitragssteigernden Spielraum für neue inhaltliche Vorhaben.", hieß es. Es komme laut Beck darauf an, "Zeitgemäße, den finanziellen wie programmlichen Herausforderungen entsprechende Strukturen" zu schaffen, wie er in einem Interview mit dem Fachmagazin Promedia verlauten ließ. Weiters schlug Beck vor, den Ereignis-und Dokumentationskanal Phoenix, den ARD und ZDF gemeinsam betreiben, anstelle ihrer Infokanäle zu stärken. 

(Quelle: spiegel.de 20.12.2011)

Degeto Geschäftsführer entlassen
Hans-Wolfgang Jurgan, ist mit sofortiger Wirkung vom Geschäftsführerposten der Degeto-TV-Produktionsgesellschaft entlassen worden. 
Das ARD-Filmeinkaufsunternehmen Degeto, das mit einem jährlichen Budget von rund 250 Millionen deutschlandweit die meisten Produktionsmittel für TV-Filme bereitstellt, hatte sein Etat im Jahr 2009 um 26 Millionen Euro überzogen. Bei einer Überprüfung der Geschäftsabläufe der Degeto seien gravierende organisatorische Mängel festgestellt worden, teilte die ARD nach Konsultierung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG am Dienstag mit. Die Verantwortung dafür trage Jurgan, der seine Berichts- und Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat verletzt habe. 

(Quelle: spiegel.de 30.11.2011)

Weitere Festnahme im Fall kino.to
In Niedersachsen gelang Beamten eines Sonderermittlungsteams einen flüchtigen Mann festzunehmen der mutmaßlich in den Machenschaften von kino.to verstrickt war. So  wird angenommen das, dass er als Betreiber eines sog. Filehosters, massenweise Streams der Seite kino.to zur Verfügung stellte und außerdem maßgebend bei dem Aufbau sowie Betrieb einer Nachfolgeseite mitgewirkt haben. 

Betroffene Firmen wollen in letzter Zeit verstärkt gegen solche Streamingseiten vorgehen. Vor allem auch durch neue Gesetze, die das Verbreiten und anschauen solcher Streams unter Strafe stellt. Heutzutage bewegt man sich dabei noch in einer Grauzone.

(Quelle: spiegel-online 08.11.2011)

"Tür an Tür: Polen - Deutschland" Kurzfilm aus Ausstellung entfernt.
Kurzfilm "Berek" wurde in einer ehemaligen Gas-Kammer gedreht. Museumsdirektor Gereon Sievernich gab bekannt, dass man sich "Aus Respekt vor den Opfern der Konzentrationslager und deren Nachfahren entschieden habe, das Werk nicht mehr zu zeigen" Dies ist das erste Mal, dass der knapp 5-minütige Kurzfilm des Künstlers Artur Zmijewski auf Proteste trifft und nicht mehr gezeigt wird. 

"Berek", der 1999 entstand, lief die Jahre zuvor weltweit, unter anderem auch mehrmals in Deutschland. Einen Protest gegen die Entfernung werde es aber nicht geben, teilte Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung, Anda Rottenberg mit.

(Quelle: derstandart.at 31.10.2011)

Preis gegen die Trivialisierung des Films
Der Regisseur Andreas Dresen sowie der Produzent Peter Rommel nahmen am Samstagabend als erste Deutsche den Douglas-Sirk-Preis auf dem Hamburger Filmfest entgegen. Anlass für die Auszeichnung sind ihre Verdienste für die Filmkultur.  Als ihr neuester gemeinsamer Film „Halt auf freier Strecke“ in Cannes ausgezeichnet wurde, habe sich der Leiter des Hamburger Filmfest, Albert Wiederspiel, nach eigenen Aussagen „spontan entschieden Dresen und Rommel den Preis zu überreichen“.
„Halt auf freier Strecke“ handelt von einem krebskranken Mann der im Sterben liegt und seine Frau alles dafür tut, dass er seine letzen Tage mit der Familie in seiner gewohnten Umgebung verbringen kann - eine emotionale Herausforderung für die ganze Familie.
Der Laudator Joachim Gauck dankte den Preisträgern mit den Worten: "Ich bin mit Furcht auf die Begegnung mit dem Film zugegangen. Und am Ende war ich ein glücklicher Mensch, obwohl ich am Unglück anderer teilhatte […]Uns begegnet, wonach alle Menschen sich sehnen: Liebe". In seiner Laudatio erwähnte Gauck auch die "mutige Jury", die durch die Auszeichnung ein "Hoffnungszeichen gegen Trivialisierung, Banalisierung und Infantilisierung des Films" gesetzt habe. Zuschauerapplaus erntete die Kultursenatorin Hamburgs Barbara Kisseler, die zuvor die Film- und Fernsehbranche kritisierte "Die Degetoisierung des Filmgeschäfts ist schon viel zu weit fortgeschritten."  

(Quelle: zeit-online 05.10.2011)

Die Emmy-Verleihung 2011
Es war wieder soweit. In der Nacht zum Montag wurden zum 63. Mal die Emmys verliehen. Zum vierten Mal räumte die amerikanische Serie "Mad Men" den weltweit wichtigsten Fernsehpreis für die "Beste Drama-Serie" ab. Dabei setzte sich die Serie rund um eine Werbeagentur in der Madison Avenue der sechziger Jahre gegen Martin Scorseses "Boardwalk Empire" durch. Dieser erhielt jedoch den Emmy für die beste Regie. In der Kategorie TV-Komödie konnte die Sitcom "Modern Family" gleich vier Preise einsacken. Die Preise gingen an die männliche und weibliche Nebenrolle (Ty Burrell und Julie Bowen) sowie an Regisseur Michael Alan Spieler und die Drehbuchautoren Steve Levitan und Jeffre Richman. Die Mini-Serien "Downton Abbey" gewann in ihrer Kategorie ebenfalls vier Auszeichnungen. 
Für Aufsehen sorgte der Fernsehsender Fox, der einen aufgezeichneten Comedy-Beitrag streichen ließ. Bei diesem Beitrag handelte es sich um einen Witz über den Mutterkonzern News Corp., der momentan in einen Medienskandal verwickelt ist. In dem Sketch sorgt sich Alec Baldwin bei einem Telefongespräch abgehört zu werden. Fox war das zu heiß, da es sich hierbei um eine Anspielung auf den "News of the World" Skandal handelt, der den News-Corp-Besitzer Rupert Murdoch veranlasste die Londoner Zeitschrift einzustellen. Über Twitter ließ Baldwin seinen Ärger über die Streichung verlauten.

(Quelle: spiegel-online 20.09.2011)

Die Gewinner der Filmfestspiele in Venedig
Vom 31. August bis zum 10. September fanden zum 68. Mal die Internationalen Filmfestspiele von Venedig statt. Einer der begehrten Goldenen Löwen ging unter anderem an die russische Adaption des Goethe-Klassikers „Faust“ von dem russischen Regisseur und Drehbuchautor Alexander Sokurows. Als bester Schauspieler wurde der gebürtige Deutsche Michael Fassbender geehrt. Er erhielt den Goldenen Löwen für seine Darstellung als sexsüchtigen Mann in Steven McQueens Drama „Shame“. Bekannt wurde der in Heidelberg geborene Fassbender durch die Rolle in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. In der Kategorie beste Schauspielerin wurde die 63 jährige Chinesin Deanie Ip ausgezeichnet. Sie verkörpert in dem Drama „A Simple Life“ eine alte Dame die ins Alterheim abgeschoben wird. Außerdem wurde dem chinesische Regisseur Cai Shangjun der Silberne Löwe für seinen Film "People Mountain People Sea" überreicht. Der Sonderpreis ging dieses Jahr an die italienisch-französische Produktion "Terraferma", die von dem Eintreffen von Flüchtlingen auf einer italienischen Insel handelt. Das Skript von Efthimis Filippou und Yorgos Lanthimos zum Film "Alpis" wurde als bestes Drehbuch ausgezeichnet.  

(Quelle: spiegel online 12.09.2011)

Die Oscars 2012 rücken immer näher
Ende der Woche soll von "German Films" bekannt gegeben werden, welcher Film bei den Oscars am 26. Februar für Deutschland an den Start gehen wird. Letztes Jahr ging Deutschland leider leer aus, doch dieses Jahr befinden sich allein sieben Filme in der engeren Auswahl für die Kategorie "Bester nicht englischsprachigen Film". Die Ausgewählten Filme sind: "Das Blaue vom Himmel" (Regie: Hans Steinbichler), "Das Lied in mir" (Regie: Florian Cossen), "Drei" (Regie: Tom Tykwer), "Halt auf freier Strecke" (Regie: Andreas Dresen), "Wunderkinder" (Regie: Marcus O. Rosenmüller), "Pina" (Regie: Wim Wenders) und "Poll" (Chris Kraus).
Am 24. Januar entscheiden dann letztendlich die Vertreter der Oscar- Akademie, welche fünf Filme in der besagten Kategorie nominiert sind. Es wird sich dann auch entscheiden, ob auch ein deutscher Film an dem Wettbewerb teilnehmen wird.

(Quelle: süddeutsche 06.09.2011)

3-D-TV soll einfacher werden
Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung in Berlin, die am 2. September beginnt, beschloss eine Gruppe internationaler Unternehmen einen Standard für aktive 3-D-Brillen zu entwickeln. Lizenzen für diesen Standard will die sogenannte "Full HD 3D-Brillen Initiative" an interessierte Unternehmen anbieten. Die Brillen können dann mit 3-D-Fernsehern verschiedener Anbieter benutzt werden. 

Ob der geplante neue Standard auch eine Preisminderung der bisher recht teuren Shutterbrillen mit sich bringt, ist noch unklar. Dazu beitragen könnte der entstehende Wettbewerb zwischen den Herstellern. Genaueres dazu wird sich erst 2012 herausstellen, da die Mitgleider der "Full HD 3D-Brillen Initiative" zunächst ihre Funkprotokolle zu einem Standard vereinigen müssen.

(Quelle: spiegel-online 10.08.2011)

kino.to - Überraschende Verbraucherstudie?

Gehen kino.to User tatsächlich öfter ins Kino als ehrenhafte Bürger? Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) belegt eine grausige Vermutung, die Stellvertreter der Medienkonzerne lange Zeit nicht wahrhaben wollte - und deshalb bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten haben.

Laut dieser Studie zeigen nämlich die Nutzer diverser Kino-Stream-Seiten, wie zum Beispiel Kino.to, einen deutlich attraktiveres Konsumverhalten, als pflichtbewusste Bürger auf. 

Sei es der Umsatz an Kinokassen oder der Konsum von DVDs, die Piraten-Unterstützer scheinen einen wichtigen Teil der Filmindustrie zu tragen - und das obwohl sie so viele Filme umsonst anschauen könnten.  

Kino.to ist längst wieder online, nur ist jetzt ein x dazu gekommen, da die alte Domain gesperrt ist.

Eines steht jedoch fest. Einem Mitarbeiter der GKF ist der Hauptwert aller Filme nicht entgangen - das Prinzip von Gut und Böse - und dieser brachte diese Studie aus der Dunkelheit ans Tageslicht. 

Ein moderner Batman, der hoffentlich keine Gewissensbisse hat. 

(Quelle: heise 21.07.2011)

kino.to ist K.o.
"502 Bad Gateway" ist die Meldung die nun jedem der kino.to User entgegenlächelt. Ist das das Ende der (il)legalen Filmschauerei im Internet? Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen die beliebte Streaming Seite. Filme wie 13 Geister oder das Imperium schlägt zurück gibt es nicht mehr bei kino.to. Dafür schlägt die Realität mit gewaltiger Kraft zurück und 13 Personen wurden schon festgenommen. Grund der Anklage ist, dass die Hauptbeschuldigten Gewinne in siebenstelliger Höhe mit der Seite kino.to erzielt haben sollen.

Und was passiert nun mit den circa vier Millionen Usern, die die Seite täglich besucht haben? Diese brauchen laut eines Kölner Anwalts nichts zu befürchten. Dennoch was nun? Wahrscheinlich werden die nächsten Tage zwei Wörter die google Hits anführen: "kino.to alternative". Wohl weniger wahrscheinlich wird der Sturm auf die legalen aber kostenpflichtigen Videotheken sein, die verlassen vor sich hinvegetieren.

(Quelle: spiegel-online 08.06.2011)

Eklat in Cannes

Cannes Filmfest. Unglaublich wie man sich um Kopf und Kragen reden kann. Regietalent Lars von Trier äußerte verständnisvolle Worte für Hitler und das Dritte Reich. Auf der Pressekonferenz zu seinem Film "Melancholia" war auch Kirsten Dunst, die Hauptdarstellerin, von "Melancholia" mit dabei - diese hätte sich bestimmt andere Publicity gewünscht. Provokant, dumm und voller Trotz zeigte sich von Trier. Vielleicht sollte der Däne nächstes Mal lieber mit solch einem Verhalten ins Legoland fahren und dort still schweigend und trotzig mit Bausteinen spielen. 

(Quelle: spiegel-online 19.05.2011)

Die GEZ nimmt jetzt jeden ran!

Dass die Veränderungen bei den Fernsehgebühren ab 2013 nicht gerade sehr gerecht sein werden, hat sich bereits herumgesprochen. Ob man im Haushalt oder Betriebstatt über ein Fernseh- oder Radiogerät verfügt oder nicht, ist für die gefürchteten Kölner Gebührenzentrale (GEZ) dann nicht mehr von Bedeutung. Die GEZ wird dann von allen Bürgern Gebühren einfordern, selbst von Blinden und Tauben. Doch die Krönung bedeutet für viele die Nachricht, dass trotz dieser Vereinfachung die GEZ nicht etwa abgeschafft wird, sondern sogar kräftig zusätzliches Personal einstellen möchte. Für viele im Lande ist das genau das falsche Signal, um einen sorgsamen Umgang mit den Geldern der Gebührenzahler zu signalisieren.

(Quelle: süddeutsche 20.04.2011)

 

 

Die schönsten Augen der Welt und ein Pionier gehen in dieser Woche der Filmbranche verloren: Elizabeth Taylor und Richard Leacock.
Nach acht Ehen hat nun Liz Taylors Herz endgültig versagt. Die Diva ist am 23. März an Herzversagen in einer Klinik der Traumfabrik im Alter von 79 Jahren verstorben. Vom Kinderstar zu Cleopatra, mit der sie als erste Schauspielerin eine Gage von einer Million bekam, über acht Ehen und wiederholten Betty-Ford-Klinik Aufenthalten, gehörte sie zum Hochglanz polierten Urgestein der Filmbranche. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus hat die Welt nun zum letzten Mal die schönsten Augen Hollywoods gesehen. Zu sehen ist sie am 29.03. auf BR um 23:30 Uhr in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Quelle: t-online, 23.03.2011)

Und noch einen Trauerfall hat die Filmbranche zu beklagen: Der Dokumentarfilmpionier Richard Leacock ist am 24. März mit 89 Jahren gestorben. Als Vorreiter auf dem Gebiet des Dokumentarfilms, arbeitete er als Erster mit portablen Handkameras und unmanipulierten Tonaufnahmen und legte somit den Grundstein des "New Hollywood". Mit seinem Partner D.A. Pennebaker gründete er eine eigene Dokumentarfilmschule, das Direct Cinema.

(Quelle: spiegel, 24.03.2011)

Leopard tötet "Um Himmels Willen" Regie- Assistentin

Bei den Dreharbeiten in Namibia kam es zu einem tragischen Unfall. Eine 46-jährige wurde von einem als zahm geltenden  Leoparden angegriffen. Jegliche Versuche die Münchnerin zu retten, scheiterten.

Die Serie wird im Schnitt von Siebenmillionen Zuschauern verfolgt.

(Quelle: focus,17.03.2011)

 Wolfgang Kohlhaase wird beim DEUTSCHEN FILMPREIS 2011 ausgezeichnet
Wolfgang Kohlhaase gilt als einer der wichtigsten Drehbuchautoren Deutschlands. Filme wie "Sommer vorm Balkon", der in Zusammenarbeit mit  Volker Schlöndorff oder "die Stille nach dem Schuss", mit Regisseur Andreas Dresen entstanden unter seiner Vorlage. Knappe Dialoge, trockener Humor und große Zuneigung zu seinen Charakteren zeichnen seine Filme aus. 

Die Gala zum Deutschen Filmpreis 2011 findet am 8. April in Berlin statt und wird am selben Abend auf ZDF übertragen.

(Quelle: www.just-publicity.com, 22.02.2011)

 Besucherrückgang bei deutschen Filmen
Am 10. Februar war der Auftakt zur Berlinale. Doch leider mit einem etwas bitteren Beigeschmack: Kurz vor Beginn meldete die Filmförderungsanstalt (FFA) Berlin für 2010 einen enormen Rückgang der Besucherzahlen des deutschen Films. Doch gingen mit 20,9 Millionen Besuchern nicht nur die Hälfte des Publikums verloren, auch die Anzahl der Leinwände sowie der Städte mit Kinos sank. Die Prognose für 2011 ist eine Bessere, denn Til Schweigers "Kokowääh" brachte bis jetzt schon einen großen Teil der Besucher  zurück in die Kinos.

(Quelle:http://www.zeit.de/kultur/film/2011-02/kino-deutschland)  09.02.2011

 Silberwald gewinnt Interfilmpreis
Das Max Ophüls Festival (17. - 23.01.2011) ist bekannt für Geheimtipps im Bereich Independent Filme. Auch das Drama "Silberwald" von Christine Repond in Produktion mit "Dschoint Ventschr Zürich" und "Allary-Film, Tv & Media" wurde dort uraufgeführt. Dass es sich dort großer Beliebtheit erfreute, zeigte nicht nur das Feedback der Zuschauer, sondern auch die Auszeichnung mit dem Interfilmpreis des Festivals. Dieses Werk über das Suchen, Finden und Entwickeln einer Identität dreier Jugendlicher scheint wie für diesen Preis gemacht zu sein: "(…) ein Film (…) der in besonderer Weise existentielle und gesellschaftliche Fragen und Probleme artikuliert und diese filmästhetisch anspruchsvoll umsetzt." - so lautet nämlich die offizielle Bezeichnung dieses Preises.

(Quelle:http://www.max-ophüls-preis.de/)  24.01.2011

Österreichischer Filmpreis vergeben

Karl Markovics erhielt für seinen Film "Atmen" den Hauptpreis, daneben gewann der Film in weiteren 5 Kategorien.  Zwei Preise gingen an Wolfgang Murnbergers „Mein bester Feind“ (Maske, Kostümbild) und Michael Glawoggers „Whores' Glory“ (Kamera, Regie, Produktion).

(Quelle: Die Presse)

Theo Angelopoulos

Der griechische Meisterregisseur Theo Angelopoulos ist am 24. Januar bei Dreharbeiten zu seinem neusten Film verunglückt und an den Folgen seiner Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben.

Während des Drehs wollte er eine Straße am Motiv nahe der Küstenstadt Piräus überqueren und wurde von einem Motorrad erfasst, welches mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Erst nach 40 Minuten war ein Rettungsfahrzeug am Unfallort, 

Wichtige Filme waren "Die Ewigkeit eines Tages" (1998), "Landschaft im Nebel" (1988), "Der große Alexander" (1980) oder "Reise nach Kythera" (1984)

Der Film an dem er gerade drehte, setze sich mit der griechischen Schuldenkrise auseinander. Angelopoulos war der bedeutendste griechische Regisseur,- er wurde 76 Jahre alt.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung online)

Bayerischer Filmpreis 2011

Am Freitag den 20. Januar verlieh die Bayrische Staatsregierung nun schon zum 33. Mal den Bayerischen Filmpreis. Sieger des Abends mit insgesamt drei Preisen, war das Drama „Halt auf freier Strecke“, welches die Geschichte eines Vaters erzählt, bei dem ein Hirntumor diagnostiziert wird und ihm daraufhin nur noch wenige Monate zum Leben verbleiben. Die beiden Schauspieler Milan Peschel und Steffi Kühnert erhielten jeweils einen Darstellerpreis und Peter Rommel erhielt den mit 100.000 dotierten Produzentenpreis.  

Wim Wenders wurde mit dem Ehrenpreis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet und von Horst Seehofer dafür gewürdigt.
Weitere Gewinner des Abends waren Doris Dörrie für „Glück“, "Wickie auf großer Fahrt (3D)" als bester Kinderfilm, Bettina Mittendorfer als beste Darstellerin in "Eine ganz heiße Nummer" und Jella Hesse als beste Nachwuchsschauspielerin in "Lollipop Monster" und "Kriegerin".

„Hotel Lux“ heimste den zweiten Produzentenpreis ein, der auch mit 100.000 Euro dotiert ist.

Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der VGF ging an „Die Farbe des Ozeans“. Mit jeweils einer Dotierung von 10.000 Euro ging der Preis für die Bildgestaltung des Filmes „Lollipop Monster“ an Hannes Hubach, der Preis für den besten Schnitt an Andreas Menn bei „Hell“ und den Preis für das beste Drehbuch an Christian Zübert für den Film „Dreiviertelmond“. Der Dokumentarfilm ging an Arnon Goldfinger und seinen Film „Die Wohnung“

 

(Quelle: www.stern.de)

Stummfilm dominiert Preisverleihung.

Mit insgesamt 6 Golden Globe Nominierungen ging Michel Hazanavicius Hommage an die Stummfilm-Ära Hollywoods ins rennen und konnte schließlich 3 der begehrten Trophäen abräumen. „The Artist“ gewann in den Kategorien „Beste Komödie“, „Beste Filmmusik“ sowie „Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical“

Den Preis für das beste Drama erhielt „The Descendants“. Meryl Streep gewann für ihre Rolle in „The Iron Lady“ ihren bis dahin 8ten Golden Globe als beste Drama-Darstellerin. Morgan Freeman wurde bei der Gala für sein Lebenswerk und seine verdienste Geehrt und erhielt dafür den Cecil B. DeMille Ehrenpreis.
(Quelle: spiegel.de)

Technik-Oscars für Arri-Tüftler

Drei deutsche Tüftler  wurden mit dem Technik-Oscar ausgezeichnet. Für Entwicklung und Design des Arrilaser-Filmrecorders, welcher unter anderem schon in Harry Potter und Herr der Ringe zum Einsatz kam, erhielten die Forscher Franz Kraus, Johannes Steurer und Wolfgang Riedel, Mitarbeiter des Münchner Unternehmens Arri, den Academy Award of Merit. Diese höchste Auszeichnung für Technik-Verdienste innerhalb der Filmindustrie würdigt Innovationen, die maßgeblichen Einfluss auf den technischen Fortschritt des Films haben. Als weitere Deutsche bekamen Jürgen Noffke und Uwe Weber von Arri/Zeiss einen Oscar für die Entwicklung neuartiger Kameraobjektive.

(Quelle: stern.de 10.01.2012)

Wim Wenders: Auch der Präsident der EFA durfte mitfiebern

Am Samstag den 3.12. wurde in Berlin zum 24. Mal der europäische Filmpreis verliehen. Als größter Favorit galt von Trier's Endzeit-Drama "Melancholia", der in 8 verschiedenen Rubriken nominiert war und am Ende mit den Preisen für "Bester Film", "Beste Kamera" und "Bestes Szenenbild" ausgezeichnet wurde. Nach dem "Fehlgriff" seiner Wortwahl in Cannes zeigte sich Lars von Trier allerdings nicht selbst und lies seine Ehefrau die Preise entgegennehmen.
Auch Colin Firth("The King's Speech") und Tilda Swinton("We Need To Talk About Kevin"), beide als "Beste/r Schauspieler" geehrt, ließen sich nicht bei der Verleihung blicken. Auch Michel Piccoli war für "Habemus Papam" nominiert. Die EFA entschied sich jedoch einen so großen Star nicht leer ausgehen zu lassen und bedankte sich spontan mit einem Sonderpreis. Weiter Preise bekamen Stephen Frears und Mads Mikkelsen für ihr Lebenswerk. Der Drehbuch-Preis ging an die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ("Der Junge mit dem Fahrrad"), in der Sparte beste Regie setzte sich die Oscar-Preisträgerin Susanne Bier ("In einer besseren Welt") durch. Tom Tykwers Film "Drei" ging in der Sparte bester Schnitt leer aus, dort gewann "The King's Speech". 
Zwar war, wie jedes Jahr, die Präsenz der Deutschen auf dem roten Teppich sehr hoch, doch wurden nur wenige Deutsche nominiert. Einer der Nominierten war der Präsident der EFA selbst. "Ich bin Pina Bausch sehr, sehr, sehr dankbar.", sagte Wenders bei seiner Dankesrede, als er den Preis für die beste Dokumentation entgegennahm und beteuerte immer wieder seine Ahnungslosigkeit. Wenders Film "Pina" ist eine 3D-Hommage an die 2009 gestorbene Choreografin Pina Bausch, der vielleicht bei den Oscar-Verleihungen sogar in zwei Kategorien antritt.

(Quelle: stern.de 05.12.2011)

HD-Kopierschutz geknackt

Forscher der Ruhr-Universität Bochum knackten den seit Jahrzehnet von der Industrie eingesetzten Kopierschutz. Intels HDCP soll Inhalte von ihrem Weg von zum Beispiel einem Blu-Ray Player über einen verschlüsselten Kanal zum Bildschirm schützen. So dass eine Datenstrom Abzweigung für illegale Kopien unterbunden wird. Zwar tauchte schon ein Master-Key auf, doch gab Intel kurz darauf bekannt, dass eine Herstellung eines HDCP-fähigen Chips mit dem Master-Key sehr teuer und schwierig sei.

Den Forschern gelang es nun mit Materialkosten von nur 200 Euro und die Manipulation über einen „Man-in-the-Middle“-Angriff den Schutz zu umgehen, womit dann zum Beispiel illegale Kopien möglich wären. Dies war aber nicht die Absicht der Diplomarbeit. Vielmehr ging es darum zu zeigen, dass der HDCP nicht mehr sicher ist. Dabei sei anzumerken, dass auch Behörden und Militär diesen Kopierschutz verwenden.

(Quelle: Ruhr-Universität Bochum 28.11.2011)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hochrangigen MDR-Mitarbeiter
Der Skandal und die Negativschlagzeilen des MDR halten weiter an. Nun geht es auch dem Herstellungsleiter des MDR an den Kragen. Dieser wurde inzwischen vom MDR freigestellt, da seitens der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn laufen. Die Freistellung hält vorerst für die Dauer der Ermittlungen an. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit den Vorwürfen zu dem mittlerweile entlassenen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht.

Nicht nur durch die Skandale in den eigenen Reihen verursachte der MDR in letzter Zeit negative Presse. Auch das MDR-Fernsehballett für den tschechischen Präsidenten Kadyrow, dem Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, sorgte für Aufsehen. 

(Quelle: spiegel-online 07.11.2011)

Eklat um dänischen Regisseur Lars von Trier
Dem dänischen Filmregisseur und Schauspieler Lars von Tier, der für schwarzen Humor und politische Inkorrektheit bekannt ist, droht nun eine Anklage wegen Verharmlosung von Kriegsverbrechen. Bei der Pressekonferenz seines neuesten Films „Melancholia“ bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes offenbarte er, er sympathisiere "ein bisschen" mit Hitler. Aufgrund dieser Aussage wurde der Regisseur von der dänischen Polizei befragt. In der Vernehmung sei es um eine mögliche Anklage der französischen Staatsanwaltschaft in Grasse gegangen, so von Trier in einer schriftlichen Mitteilung. Die Sympathiekundgebung für Adolf Hitler von dem Regisseur führte zur Abbestellungen seines Films seitens des israelischen und des argentinischen Filmverleihs. Von Trier sagte, er wolle sich nie wieder in der Öffentlichkeit äußern. Er rechtfertigte sich mit den Worten, dass er nicht in der Lage sei, sich klar und unmissverständlich auszudrücken. Er fügte hinzu, dass er sich vom Festivalchef zu der Teilnahme überreden hat lassen und dass er völlig unvorbereitet gewesen sei. Lars von Trier entschuldigte sich für seine unüberlegte Aussage und teilte mit, dass er nur Spaß gemacht habe. Trotz des Skandals durfte er mit seinem Film „Melancholia“ weiterhin an dem Wettbewerb teilnehmen und wurde geehrt: Hauptdarstellerin Kirsten Dunst erhielt die Goldene Palme als beste Schauspielerin.

(Quelle: spiegel-online 06.10.2011)

Starter-Filmpreise 2011 und Kinoprogrammpreise
Am 28. September fand im Arri-Kino die Verleihung der Kinoprogrammpreise und Starter-Filmpreise statt. Junge Filmemacher wurden hierbei für Ihre Werke ausgezeichnet. Den Starter-Filmpreis entgegennehmen durften: Christine Repond für den Spielfilm "Silberwald", Jesper Petzke für den Spielfilm "Wie Matrosen" sowie Mareille Klein und Julie Kreuzer für den Dokumentarfilm "Auf Teufel komm raus". Für den Spielfilm "Dogs of Ukrainka" erhielten Claudia Lehmann und Daria Onyshchenko von C&D Films den von ARRI Film & TV gestifteten Starter-Filmpreis / Produktion. 

Für ihr Kinoprogramm erhielten außerdem Steffen, Thomas und Marieluise Kuchenreuther (ABC), Georg Koster (Atlantis), Luis Anschütz (Isabella), Christian Pfeil und Markus Eisele (Neue Arena), Thomas Wilhelm (Neue Rottmann) und für Theatiner Film Marlies Kirchner den Preis von der Landeshauptstadt München. 

(04.10.2011)

Auftragsvolumen der Degeto wird reduziert
Bis 2014 muss die ARD-Filmproduktionstochter Degeto auf Veranlassung der ARD-Intendanten zurückfahren. Grund dafür ist die Überproduktion vergangener Jahre, die zunächst gesendet werden muss. In den Jahren 2010 und 2011 besonders viele Lizenzen erworben und Projekte von der Degeto produziert. Deshalb bittet diese um Verständnis, dass der Programmvorrat zunächst gesendet werden muss, um einen sorgsamen Umgang mit den Gebührengeldern zu gewährleisten. Erst dann sollen wieder verstärkt Aufträge in den Markt vergeben werden.

(Quelle: spiegel-online 21.09.2011)

Durchsuchungsbeschluss gegen Udo Foht
Dem ehemaligen MDR- Unterhaltungschef Udo Foht wird unter anderem Bestechlichkeit vorgeworfen.
Er soll Zuschüsse bzw. Darlehen von TV-Produktionsfirmen verlangt und geliehene Gelder nicht zurückgezahlt haben. Bei den sogenannten "Zuschüssen" sollte es sich in Wahrheit um Schmiergelder gehandelt haben.
Auf Grund dessen wurde er suspendiert und dann entlassen.
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat nun eine bundesweite Durchsuchaktion gestartet. Durchsucht wurden nicht nur Fohts Wohnungen und Geschäftsräume, sondern auch die von fünf weiteren Beschuldigten.

(Quelle: spiegel-online 16.09.2011)

Seilbahn-Unfall wegen Dreharbeiten ? 
Am Freitagabend hatte sich am Tegelberg bei Schwangau ein Gleitschirmflieger in den Seilen einer Bergbahn verfangen, die daraufhin sofort zum Stehen kam. Der Gleitschirmflieger war mit einem Reporter des Bayrischen Rundfunks unterwegs, der Aufnahmen für eine Urlaubserie machen wollte. Nachdem der 54-Jährige Pilot und der 35-Jährige Kameramann des BR starteten, riss sie eine starke Windböe in Richtung Seilbahn, in der sich 20 Menschen befanden. Der Münchner Kameramann erlitt eine Gehirnerschütterung, der Pilot blieb unverletzt. Die 20 Menschen waren bis Samstagmorgen in der Seilbahn gefangen, bis sie mit einem Hubschrauber gerettet werden konnten. Das windige Wetter war zu gefährlich, um die Menschen schon früher retten zu können. Die 30 Menschen aus einer zweiten Gondel konnten die Helfer schon am Freitagabend befreien. Ob der Unfall möglicherweise mit Dreharbeiten für einen Film zusammenhängt, prüft derzeit die Polizei. Aufgrund gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie fahrlässiger Körperverletzung, hatten sich die Ermittlungen vor allem auf den Piloten konzentriert. Ein Überfliegen der Gondelseile sei streng verboten.

(Quelle: spiegel-online 16.08.2011)

Feuer vernichtet DVD Bestände
Bereits seit einigen Tagen herrschen in London heftige Ausschreitungen, die mehrere Brände nach sich zogen. Auch die Filmbranche wurde nun Opfer eines Feuers.

Bei einem Brand eines 20.000 qm umfassenden Lagerhauses im Pias/Sony Distribution Centre wurden die dort lagernden DVD-Bestände des British Film Institutes (BFI) vernichtet. Diese umfassten rund 120.000 Exemplare. Der hierbei entstandene Schaden für das BFI ist besonders hoch, da sich darunter klassische Filme aus aller Welt befanden. Dadurch entstand ein großer finanzieller Verlust. Durch ein zweites Lager in einem anderen Londoner Stadtteil sind die Titel jedoch nicht restlos verloren.

Betroffen sind auch andere britische Verleiher wie zum Beispiel Guerilla Films und Artificial Eye, die ebenfalls ihre DVD-Bestände durch das Feuer verloren haben.

(Quelle: süddeutsche 12.08.2011)

Leo Kirch gestorben
Die Jüngeren kennen ihn vielleicht gar nicht mehr, die Älteren wissen noch, dass Leo Kirch, der als Filmrechtehändler begann, ein großes Medien-Imperium geschaffen und 2002 weitgehend verloren hat. Die Pro7/Sat 1 Gruppe gehörte zu seinem Besitz, ebenso wie Betafilm etc.

Für den Zusammenbruch seiner Firma machte er öffentliche Äußerungen des damaligen Chefs der Deutschen Bank, Breuer, verantwortlich, gegen den er bis zuletzt prozessierte. Nun starb er 84 jährig, nicht allerdings ohne alles dafür getan zu haben, dass der milliardenschwere Prozess auch nach seinem Tod weitergeführt werden kann.

(Quelle: Focus, 14.7.2011)

Kinderkanal-Affäre schlimmer als gedacht
Der Schaden, welchen der ehemalige Produktionsleiter Marco K. beim KIKA (MDR) angerichtet hat, soll nach einem internen Prüfbericht von MDR und ZDF noch schlimmer sein, als bisher angenommenen . 

Der Intendant des MDR, Udo Reiter kündigte an, dass er noch "mit weiteren Erkenntnissen rechne." Vermutlich waren acht Firmen in die Affäre verwickelt, bei der durch Scheinrechnungen Gelder in Höhe von 8,2 Millionen Euro des öffentlich rechtlichen Fernsehens und damit der Gebührenzahler, veruntreut wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile gegen elf Personen. Es geht um Veruntreuung, Betrug und Bestechung.

(Quelle: Süddeutsche  12.04.2011)

Produzent klagt sich beim Deutschem Filmpreis ein

Der Deutsche Filmpreis "Lola" ist der höchstdotierte Filmpreis Deutschlands. Seit 2005 wird dieser nicht mehr vom Bundeskulturministerium, sondern von der deutschen Filmakademie verliehen und sorgt seither für Diskussion, ob eine solche Instanz sich selber Staatsgelder verleihen darf.

"Der ganz große Traum" mit Daniel Brühl kam weder beim Publikum noch bei der Jury sehr gut an und schaffte es deshalb nicht unter die Nominierungen.

Nietschke, der Produzent des Filmes, klagte dagegen und bekam eine Wild Card. Dies ist eine Möglichkeit für Filme, die nicht nominiert wurden, noch einmal vom Gremium untersucht zu werden.

Der Film wurde daraufhin unter anderem für die Kategorie "Bester Film" nominiert und bekam dafür eine Viertelmillionen an Staatsgeldern. Sollte der Film Gold gewinnen, würde der Produzent weitere 250.000 Euro erhalten.

(Quelle: welt  15.03.2011)

Annie Girardot gestorben

Annie Girardot galt in den 60er und 70er Jahren als eine der beliebtesten Schauspielerinnen Frankreichs und Italiens.  Neben Dramen wie "Les Misérables" und "Rocco und seine Brüder"  war sie in 150 Filmen zu sehen. Außerhalb ihrer Heimat fand sie aber wenig Beachtung. Mit ihrer Kurzhaarfrisur und ihrer Rauen Stimme wurde sie zum Vorbild vieler Frauen.

Die Schauspielerin starb am 28. Februar 2011 im Alter von 79 Jahren.

(Quelle: fr-online  28.02.2011)

Oscars 2011
Es ist mal wieder so weit: In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in LA wieder der begehrteste Filmpreis, der Oscars vergeben.

Das Britische Historiendrama "The King's Speech" wurde sogar viermal für den besten Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller und bestes Original- Drehbuch ausgezeichnet. 

Natalie Portman bekam für ihre Leistungen in Black Swan ebenfalls eine Oscar.

Auch Filme wie Inception, The Social Network und The Fighter bekamen eine Auszeichnung. 

(Quelle:Spiegel  28.02.2011)

Deutsch Kinofilme weiterhin gefördert
Seit Jahrzehnten werden deutsche Filmproduktionen von der FFA, der Filmförderanstalt unterstützt. Im Jahre 2010 kamen 113 geförderte Filme ins Kino. 

Das Geld stammt dafür aber nicht nur vom Staat, sondern auch von Kinobetreibern, DVD- Verleihern und Fernsehsendern. 

Nun klagten die Kinobetreiber am obersten deutschen Verwaltungsgericht gegen die FFA. Die Förderung sei "generell verzichtbar", da deutsche Filme bereits schon von den Bundesländern unterstützt würden. Außerdem solle die Filmförderung ein gesamtstaatliches Anliegen sein, deshalb dürfe nicht eine bestimmte Gruppe zur Finanzierung verantwortlich sein. 

Das Ergebnis wurde in der Branche mit Spannung erwartet. Die Klage scheiterte am Mittwoch, Kinobetreiber  müssen auch in Zukunft deutsche Filmproduktionen unterstützen.

(Quelle:Spiegel  23.02.2011)

Berlin (ale), Berlin (ale)
Der Rote Teppich ist ausgerollt, um die Stars gebührend in Empfang zu nehmen - viel Glamour und viele neue Filme haben diese im Schlepptau. Seit gestern öffnete die deutsche Hauptstadt zum 61. Mal ihre Pforten für Filmbegeisterte aus aller Welt. Zum Auftakt des Filmfestivals 2011 in Berlin wurde der neue Western-Remake "True Grit" der Coen Brüder gezeigt. Bekannte Gesichter dürfen auch nicht fehlen-die drei Hauptdarsteller des neuen Coen Filmes hatten ihr erstes gemeinsames Debüt vor 13 Jahren im Film "The Big Lebowski". Zusätzlich mit von der Partie sind nun auch Josh Brolin und die Jungdarstellerin Hailee Steinfel. Schon vor Beginn des Festivals gab es interessante Ereignisse - iranischer Regisseur und Regimekritiker Jafar Panahi, der als Jurymitglied fungieren sollte, wurde kurz zuvor zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Aus Respekt bleibt sein Platz leer, doch durch einen mutigen Brief hat er sich einen Platz in die Herzen der Zuschauer erschrieben. Klingt klischeehaft kitschig, ist es aber nicht, denn gerührt waren viele nach den mutigen Worten des Regisseurs. Berlin: schrill, lebendig, mutig, frisch. Eben anders! - und so sind hoffentlich auch die neuen Filme? Man darf auf die nächsten 9 Tage Berlinale gespannt sein!

Quelle:Spiegel.de  11.2.2011

Filmlegende: Regisseur Bernd Eichinger gestorben
Deutschland verliert ein Stück Filmgeschichte. Durch Filme wie "Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" oder auch "Das Parfüm" hatte Eichinger sich einen Namen in der deutschen als auch internationalen Filmszene gemacht. Vergangenen Montag, den 24.01.2011, starb Eichinger im Alter von 61 Jahren in Los Angeles. Seine PR-Agentur bestätigte, dass Eichinger einen Herzinfarkt erlitt. Die Produktionsfirma Constantin Film, wo Eichinger selber ein Mal Chef war, nahm Stellung zu seinem Tod:
"Wir alle sind geschockt von dieser unfassbaren Nachricht und fühlen mit der Familie und den Angehörigen, denen unsere tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid gilt."

Quelle:Spiegel.de  26.01.2011

Viral oder Wahr? 
Das Internet zeigt einmal mehr, wie schnell sich Nachrichten oder auch gewollt platzierte Informationen verbreiten können. So beklagt ein Mark aus Frankreich den Diebstahl seiner exklusiven, ersten RED Epic aus dem eigenen Hause. Die Info steht im Forum auf der Herstellerseite der RED und wird auch fleißig gepostet. Allerdings konnten wir nur eine Quelle der Nachricht und unzählige Kopien des Textes recherchieren, RED hat sich auf Anfrage bisher nicht geäußert.

Quelle:Forum der RED-Seite  03.01.2011

News- Archiv

Ältere Meldungen aus den Movie-College News

Wer nachlesen möchte, was sonst noch so 2010 oder gar in den Jahren bis 2002 relevantes in Film- und Fernsehen geschah, kann sich in unserem News-Archiv umschauen.

Hier die archivierten News 2010

mehr 

 

 
© 1999-2012
Movie-College

Allary Film,
TV & Media
 
[ Tech-News ] [ Neue Seiten ] [ Praktikums-Angebot ] [ Kritiken ] [ TV-Tipps ] [ Veranstaltungen ] [ Geschenke ] [ DVD-Releases ] [ Filmfestivals ] [ Filmgedanken ] [ Archiv 2010-02 ] [ Nachruf ]
 
 

Titel:   Aktuell
Zugriff:
Adresse:

Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

Allary Film, TV & Media (München) – Alle Rechte vorbehalten