| Kim
Novak: I
WANT TO REPORT A RAPE. |
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I
WANT TO REPORT A RAPE.
I
FEEL AS IF MY BODY—OR, AT LEAST MY BODY OF WORK—HAS BEEN
VIOLATED BY THE MOVIE, “THE ARTIST.”
Mit diesen Worten beginnt Kim Novaks
Wutausbruch in der Zeitschrift „Variety“
Der Auslöser für Kims Reaktion, ist
einer der heißesten Oscar-Anwärter, „The Artist“. Bei
Michel Hazanavicius Hommage an die Stummfilmzeiten des Kinos
ertönen Teile des legendären „Love Theme“, welches von
Bernard Herrmann größtenteils schon während den
Dreharbeiten von Hitchcocks Vertigo geschrieben wurde. Zwar
wird Bernard Herrman im Abspann des Filmes erwähnt, doch
bleibt es für Kim Novak immer noch eine Gaunerei.
Für
„The Artist“ kommt diese Anschuldigungen von Kims Seiten,
nicht gerade zur richtigen Zeit, denn an den Kinokassen läuft
der Film bisher etwas träge und spielte bis dato gerade 7
Mio. Dollar ein. Ob der Diven-Ausbruch auch folgen auf die
Oscarentscheidung hat, bleibt abzuwarten. Regisseur Michael
Hazanavicius ließ darum mit einer Antwort nicht lange auf
sich warten, formulierte diese aber wohl bedacht und mit der
Absicht, den „Streit“ zu schlichten.
„The
Artist was made as a love letter to cinema, and grew out
of my (and all of my cast and crew’s) admiration and respect
for movies throughout history. It was inspired by the
work of Hitchcock, Lang, Ford, Lubitsch, Murnau and Wilder. I
love Bernard Hermann and his music has been used in many
different films and I’m very pleased to have it in mine. I
respect Kim Novak greatly and I’m sorry to hear she
disagrees.”
(Quellen:
insidermovies.ew.com
/ spiegel.de
12.01.2012)
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| Droht
Eastman
Kodak Insolvenz
? |
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Die Gerüchteküche heizt sich mächtig auf rund um einen
Konzern, der wie kaum ein anderer zur Legende aller
Filmemacher geworden ist. Nachdem das analoge Foto-Geschäft
schon vor Jahren fast vollständig zum Erliegen gekommen ist,
sind auch die Verkaufszahlen im Kinefilmbereich mehr und mehr
zurückgegangen.
Obwohl Kodak zahlreiche Grundlagenpatente auch im Bereich
der Digitalen Fotographie besitzt, konnte die Firma bisher
daraus aber kaum Kapital schlagen. Auch die späten Versuche,
sich im Printbereich als Marke zu etablieren, waren wenig
erfolgreich.
Doch der Gedanke ist für die Filmwelt kaum vorstellbar,-
eine filmische Zukunft ohne die große Marke Kodak? So eine
Marke müßte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt oder
noch besser,- mit staatlichen Zuschüssen gerettet werden...
(Quelle: Zeit
05.01.2012)
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| Kurt
Beck und die ARD/ZDF Ableger...
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Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat
vorgeschlagen, die Spartenkanäle der ARD und des ZDF
einzustellen. Einem Artikel des Spiegel zufolge sehe Beck
neben den ebenfalls öffentlich-rechtlichen Kultursendern ARTE
und 3sat keine Notwendigkeit für die Sender.
Die beiden größten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten
versuchen derzeit, mit je drei Digitalsendern vor Allem ein
jüngeres Publikum zu erreichen. Beck, der es für falsch
hält, dass sich die Sender auf Kosten des Hauptprogramms
immer mehr in Sparten verlaufen, forderte von ARD und ZDF,
künftig stärker Prioritäten zu setzen. "Das bedeuet
auch, von der einen oder anderen Aktivität Abstand zu nehmen.
[…]Ich sehe derzeit keinen beitragssteigernden Spielraum
für neue inhaltliche Vorhaben.", hieß es. Es komme laut
Beck darauf an, "Zeitgemäße, den finanziellen wie
programmlichen Herausforderungen entsprechende
Strukturen" zu schaffen, wie er in einem Interview mit
dem Fachmagazin Promedia verlauten ließ. Weiters schlug Beck
vor, den Ereignis-und Dokumentationskanal Phoenix, den ARD und
ZDF gemeinsam betreiben, anstelle ihrer Infokanäle zu
stärken.
(Quelle: spiegel.de
20.12.2011)
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| Degeto
Geschäftsführer entlassen
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Hans-Wolfgang Jurgan, ist mit sofortiger Wirkung vom
Geschäftsführerposten der Degeto-TV-Produktionsgesellschaft
entlassen worden.
Das ARD-Filmeinkaufsunternehmen Degeto, das mit einem
jährlichen Budget von rund 250 Millionen deutschlandweit die
meisten Produktionsmittel für TV-Filme bereitstellt, hatte
sein Etat im Jahr 2009 um 26 Millionen Euro überzogen. Bei
einer Überprüfung der Geschäftsabläufe der Degeto seien
gravierende organisatorische Mängel festgestellt worden,
teilte die ARD nach Konsultierung der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG am Dienstag mit. Die
Verantwortung dafür trage Jurgan, der seine Berichts- und
Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat verletzt
habe.
(Quelle: spiegel.de
30.11.2011)
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| Weitere
Festnahme im Fall kino.to
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In Niedersachsen gelang Beamten eines Sonderermittlungsteams
einen flüchtigen Mann festzunehmen der mutmaßlich in den
Machenschaften von kino.to verstrickt war. So
wird angenommen das, dass er als Betreiber eines sog.
Filehosters, massenweise Streams der Seite kino.to zur Verfügung
stellte und außerdem maßgebend bei dem Aufbau sowie Betrieb
einer Nachfolgeseite mitgewirkt haben.
Betroffene Firmen wollen in letzter Zeit verstärkt gegen
solche Streamingseiten vorgehen. Vor allem auch durch neue
Gesetze, die das Verbreiten und anschauen solcher Streams
unter Strafe stellt. Heutzutage bewegt man sich dabei noch in
einer Grauzone.
(Quelle:
spiegel-online 08.11.2011)
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| "Tür an Tür: Polen -
Deutschland" Kurzfilm aus Ausstellung entfernt. |
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Kurzfilm "Berek" wurde in einer ehemaligen
Gas-Kammer gedreht. Museumsdirektor Gereon Sievernich gab
bekannt, dass man sich "Aus Respekt vor den Opfern der
Konzentrationslager und deren Nachfahren entschieden
habe, das Werk nicht mehr zu zeigen" Dies ist das erste
Mal, dass der knapp 5-minütige Kurzfilm des Künstlers Artur
Zmijewski auf Proteste trifft und nicht mehr gezeigt
wird.
"Berek", der 1999 entstand, lief die Jahre zuvor
weltweit, unter anderem auch mehrmals in Deutschland. Einen
Protest gegen die Entfernung werde es aber nicht geben, teilte
Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung, Anda
Rottenberg mit.
(Quelle:
derstandart.at 31.10.2011)
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| Preis gegen die
Trivialisierung des Films |
Der Regisseur Andreas Dresen sowie der
Produzent Peter Rommel nahmen am Samstagabend als erste
Deutsche den Douglas-Sirk-Preis auf dem Hamburger Filmfest
entgegen. Anlass für die Auszeichnung sind ihre Verdienste für
die Filmkultur. Als ihr neuester gemeinsamer Film
„Halt auf freier Strecke“ in Cannes ausgezeichnet wurde,
habe sich der Leiter des Hamburger Filmfest, Albert
Wiederspiel, nach eigenen Aussagen „spontan entschieden
Dresen und Rommel den Preis zu überreichen“.
„Halt auf freier Strecke“ handelt von
einem krebskranken Mann der im Sterben liegt und seine Frau
alles dafür tut, dass er seine letzen Tage mit der Familie in
seiner gewohnten Umgebung verbringen kann - eine emotionale
Herausforderung für die ganze Familie.
Der Laudator Joachim Gauck dankte den
Preisträgern mit den Worten: "Ich bin mit Furcht auf die
Begegnung mit dem Film zugegangen. Und am Ende war ich ein glücklicher
Mensch, obwohl ich am Unglück anderer teilhatte […]Uns
begegnet, wonach alle Menschen sich sehnen: Liebe". In
seiner Laudatio erwähnte Gauck auch die "mutige
Jury", die durch die Auszeichnung ein
"Hoffnungszeichen gegen Trivialisierung, Banalisierung
und Infantilisierung des Films" gesetzt habe.
Zuschauerapplaus erntete die Kultursenatorin Hamburgs Barbara
Kisseler, die zuvor die Film- und Fernsehbranche kritisierte
"Die Degetoisierung des Filmgeschäfts ist schon viel zu
weit fortgeschritten."
(Quelle:
zeit-online
05.10.2011)
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| Die Emmy-Verleihung
2011 |
Es war wieder soweit. In der Nacht zum Montag wurden zum 63.
Mal die Emmys verliehen. Zum vierten Mal räumte die
amerikanische Serie "Mad Men" den weltweit
wichtigsten Fernsehpreis für die "Beste Drama-Serie"
ab. Dabei setzte sich die Serie rund um eine Werbeagentur in
der Madison Avenue der sechziger Jahre gegen Martin Scorseses
"Boardwalk Empire" durch. Dieser erhielt jedoch den
Emmy für die beste Regie. In der Kategorie TV-Komödie konnte
die Sitcom "Modern Family" gleich vier Preise
einsacken. Die Preise gingen an die männliche und weibliche
Nebenrolle (Ty Burrell und Julie Bowen) sowie an Regisseur
Michael Alan Spieler und die Drehbuchautoren Steve Levitan und
Jeffre Richman. Die Mini-Serien "Downton Abbey"
gewann in ihrer Kategorie ebenfalls vier Auszeichnungen.
Für Aufsehen sorgte der Fernsehsender Fox, der einen
aufgezeichneten Comedy-Beitrag streichen ließ. Bei diesem
Beitrag handelte es sich um einen Witz über den Mutterkonzern
News Corp., der momentan in einen Medienskandal verwickelt
ist. In dem Sketch sorgt sich Alec Baldwin bei einem
Telefongespräch abgehört zu werden. Fox war das zu heiß, da
es sich hierbei um eine Anspielung auf den "News of the
World" Skandal handelt, der den News-Corp-Besitzer Rupert
Murdoch veranlasste die Londoner Zeitschrift einzustellen.
Über Twitter ließ Baldwin seinen Ärger über die Streichung
verlauten.
(Quelle:
spiegel-online
20.09.2011)
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| Die Gewinner der Filmfestspiele in
Venedig |
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Vom 31. August bis zum 10. September
fanden zum 68. Mal die Internationalen Filmfestspiele von
Venedig statt. Einer der begehrten Goldenen Löwen ging unter
anderem an die russische Adaption des Goethe-Klassikers
„Faust“ von dem russischen Regisseur und Drehbuchautor
Alexander Sokurows. Als bester Schauspieler wurde der gebürtige
Deutsche Michael Fassbender geehrt. Er erhielt den Goldenen Löwen
für seine Darstellung als sexsüchtigen Mann in Steven
McQueens Drama „Shame“. Bekannt wurde der in Heidelberg
geborene Fassbender durch die Rolle in Quentin Tarantinos „Inglourious
Basterds“. In der Kategorie beste Schauspielerin wurde die 63 jährige Chinesin Deanie Ip
ausgezeichnet. Sie verkörpert in dem Drama „A Simple
Life“ eine alte Dame die ins Alterheim abgeschoben wird.
Außerdem wurde dem chinesische Regisseur
Cai Shangjun der Silberne Löwe für seinen Film "People
Mountain People Sea" überreicht.
Der Sonderpreis ging dieses Jahr an die
italienisch-französische Produktion "Terraferma",
die von dem Eintreffen von Flüchtlingen auf einer
italienischen Insel handelt.
Das Skript von Efthimis Filippou und
Yorgos Lanthimos zum Film "Alpis" wurde als bestes
Drehbuch ausgezeichnet.
(Quelle:
spiegel online
12.09.2011)
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| Die Oscars 2012 rücken immer näher |
Ende der Woche soll von "German Films" bekannt
gegeben werden, welcher Film bei den Oscars am 26. Februar
für Deutschland an den Start gehen wird. Letztes Jahr ging
Deutschland leider leer aus, doch dieses Jahr befinden sich
allein sieben Filme in der engeren Auswahl für die Kategorie
"Bester nicht englischsprachigen Film". Die
Ausgewählten Filme sind: "Das Blaue vom Himmel"
(Regie: Hans Steinbichler), "Das Lied in mir"
(Regie: Florian Cossen), "Drei" (Regie: Tom Tykwer),
"Halt auf freier Strecke" (Regie: Andreas Dresen),
"Wunderkinder" (Regie: Marcus O. Rosenmüller),
"Pina" (Regie: Wim Wenders) und "Poll"
(Chris Kraus). Am 24. Januar entscheiden dann letztendlich die
Vertreter der Oscar- Akademie, welche fünf Filme in der
besagten Kategorie nominiert sind. Es wird sich dann auch
entscheiden, ob auch ein deutscher Film an dem Wettbewerb
teilnehmen wird.
(Quelle:
süddeutsche
06.09.2011)
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| 3-D-TV soll einfacher werden |
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Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung in Berlin, die
am 2. September beginnt, beschloss eine Gruppe internationaler
Unternehmen einen Standard für aktive 3-D-Brillen zu
entwickeln. Lizenzen für diesen Standard will die sogenannte
"Full HD 3D-Brillen Initiative" an interessierte
Unternehmen anbieten. Die Brillen können dann mit
3-D-Fernsehern verschiedener Anbieter benutzt werden.
Ob der geplante neue Standard auch eine Preisminderung der
bisher recht teuren Shutterbrillen mit sich bringt, ist noch
unklar. Dazu beitragen könnte der entstehende Wettbewerb
zwischen den Herstellern. Genaueres dazu wird sich erst 2012
herausstellen, da die Mitgleider der "Full HD 3D-Brillen
Initiative" zunächst ihre Funkprotokolle zu einem
Standard vereinigen müssen.
(Quelle:
spiegel-online
10.08.2011)
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| kino.to - Überraschende Verbraucherstudie? |
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Gehen kino.to User tatsächlich öfter ins Kino als
ehrenhafte Bürger? Eine Studie der Gesellschaft für
Konsumforschung (GFK) belegt eine grausige Vermutung, die
Stellvertreter der Medienkonzerne lange Zeit nicht wahrhaben
wollte - und deshalb bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen
gehalten haben.
Laut dieser Studie zeigen nämlich die Nutzer diverser
Kino-Stream-Seiten, wie zum Beispiel Kino.to, einen deutlich
attraktiveres Konsumverhalten, als pflichtbewusste Bürger
auf.
Sei es der Umsatz an Kinokassen oder der Konsum von DVDs,
die Piraten-Unterstützer scheinen einen wichtigen Teil der
Filmindustrie zu tragen - und das obwohl sie so viele Filme
umsonst anschauen könnten.
Kino.to ist längst wieder
online, nur ist jetzt ein x dazu gekommen, da die alte Domain
gesperrt ist.
Eines steht jedoch fest. Einem Mitarbeiter der GKF ist der
Hauptwert aller Filme nicht entgangen - das Prinzip von Gut
und Böse - und dieser brachte diese Studie aus der Dunkelheit
ans Tageslicht.
Ein moderner Batman, der hoffentlich keine Gewissensbisse
hat.
(Quelle:
heise 21.07.2011)
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| kino.to ist K.o. |
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"502 Bad Gateway" ist die Meldung die nun jedem der
kino.to User entgegenlächelt. Ist das das Ende der (il)legalen
Filmschauerei im Internet? Die Staatsanwaltschaft Dresden
ermittelt gegen die beliebte Streaming Seite. Filme wie 13
Geister oder das Imperium schlägt zurück gibt es nicht mehr
bei kino.to. Dafür schlägt die Realität mit gewaltiger
Kraft zurück und 13 Personen wurden schon festgenommen. Grund
der Anklage ist, dass die Hauptbeschuldigten Gewinne in
siebenstelliger Höhe mit der Seite kino.to erzielt haben
sollen.
Und was passiert nun mit den circa vier Millionen Usern,
die die Seite täglich besucht haben? Diese brauchen laut
eines Kölner Anwalts nichts zu befürchten. Dennoch was nun?
Wahrscheinlich werden die nächsten Tage zwei Wörter die
google Hits anführen: "kino.to alternative". Wohl
weniger wahrscheinlich wird der Sturm auf die legalen aber
kostenpflichtigen Videotheken sein, die verlassen vor sich
hinvegetieren.
(Quelle:
spiegel-online
08.06.2011)
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| Eklat in Cannes |
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Cannes Filmfest. Unglaublich wie man sich um Kopf
und Kragen reden kann. Regietalent Lars von Trier äußerte
verständnisvolle Worte für Hitler und das Dritte Reich. Auf
der Pressekonferenz zu seinem Film "Melancholia" war
auch Kirsten Dunst, die Hauptdarstellerin, von "Melancholia"
mit dabei - diese hätte sich bestimmt andere Publicity
gewünscht. Provokant, dumm und voller Trotz zeigte sich von
Trier. Vielleicht sollte der Däne nächstes Mal lieber mit
solch einem Verhalten ins Legoland fahren und dort still schweigend
und trotzig mit Bausteinen spielen.
(Quelle:
spiegel-online 19.05.2011)
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| Die GEZ nimmt jetzt jeden ran! |
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Dass die Veränderungen bei den Fernsehgebühren ab 2013
nicht gerade sehr gerecht sein werden, hat sich bereits
herumgesprochen. Ob man im Haushalt oder Betriebstatt über
ein Fernseh- oder Radiogerät verfügt oder nicht, ist für
die gefürchteten Kölner Gebührenzentrale (GEZ) dann nicht
mehr von Bedeutung. Die GEZ wird dann von allen Bürgern Gebühren
einfordern, selbst von Blinden und Tauben. Doch die Krönung
bedeutet für viele die Nachricht, dass trotz dieser
Vereinfachung die GEZ nicht etwa abgeschafft wird, sondern
sogar kräftig zusätzliches Personal einstellen möchte. Für
viele im Lande ist das genau das falsche Signal, um einen
sorgsamen Umgang mit den Geldern der Gebührenzahler zu
signalisieren.
(Quelle:
süddeutsche
20.04.2011)
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| Die schönsten Augen der Welt und
ein Pionier gehen in dieser Woche der Filmbranche verloren:
Elizabeth Taylor und Richard Leacock. |
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Nach acht Ehen hat nun Liz Taylors Herz endgültig versagt.
Die Diva ist am 23. März an Herzversagen in einer Klinik der
Traumfabrik im Alter von 79 Jahren verstorben. Vom Kinderstar
zu Cleopatra, mit der sie als erste Schauspielerin eine Gage
von einer Million bekam, über acht Ehen und wiederholten
Betty-Ford-Klinik Aufenthalten, gehörte sie zum Hochglanz
polierten Urgestein der Filmbranche. Nach mehreren Wochen im
Krankenhaus hat die Welt nun zum letzten Mal die schönsten
Augen Hollywoods gesehen. Zu sehen ist sie am 29.03. auf BR um
23:30 Uhr in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Quelle:
t-online,
23.03.2011)
Und noch einen Trauerfall hat die Filmbranche zu beklagen:
Der Dokumentarfilmpionier Richard Leacock ist am 24. März mit
89 Jahren gestorben. Als Vorreiter auf dem Gebiet des
Dokumentarfilms, arbeitete er als Erster mit portablen
Handkameras und unmanipulierten Tonaufnahmen und legte somit
den Grundstein des "New Hollywood". Mit seinem
Partner D.A. Pennebaker gründete er eine eigene
Dokumentarfilmschule, das Direct
Cinema.
(Quelle:
spiegel,
24.03.2011)
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| Leopard tötet "Um Himmels
Willen" Regie- Assistentin |
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Bei den Dreharbeiten in Namibia kam es zu einem tragischen
Unfall. Eine 46-jährige wurde von einem als zahm
geltenden Leoparden angegriffen. Jegliche Versuche die
Münchnerin zu retten, scheiterten.
Die Serie wird im Schnitt von Siebenmillionen Zuschauern
verfolgt.
(Quelle:
focus,17.03.2011)
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| Wolfgang Kohlhaase wird beim
DEUTSCHEN FILMPREIS 2011 ausgezeichnet |
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Wolfgang Kohlhaase gilt als einer der wichtigsten
Drehbuchautoren Deutschlands. Filme wie "Sommer vorm
Balkon", der in Zusammenarbeit mit Volker
Schlöndorff oder "die Stille nach dem Schuss", mit
Regisseur Andreas Dresen entstanden unter seiner Vorlage.
Knappe Dialoge, trockener Humor und große Zuneigung zu seinen
Charakteren zeichnen seine Filme aus.
Die Gala zum Deutschen Filmpreis 2011 findet am 8. April in
Berlin statt und wird am selben Abend auf ZDF übertragen.
(Quelle:
www.just-publicity.com,
22.02.2011)
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| Besucherrückgang
bei deutschen Filmen |
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Am 10. Februar war der Auftakt zur Berlinale. Doch leider mit
einem etwas bitteren Beigeschmack: Kurz vor Beginn meldete die
Filmförderungsanstalt (FFA) Berlin für 2010 einen enormen
Rückgang der Besucherzahlen des deutschen Films. Doch gingen
mit 20,9 Millionen Besuchern nicht nur die Hälfte des
Publikums verloren, auch die Anzahl der Leinwände sowie der
Städte mit Kinos sank. Die Prognose für 2011 ist eine
Bessere, denn Til Schweigers "Kokowääh" brachte
bis jetzt schon einen großen Teil der Besucher zurück
in die Kinos. (Quelle:http://www.zeit.de/kultur/film/2011-02/kino-deutschland)
09.02.2011
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| Silberwald
gewinnt Interfilmpreis |
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Das Max Ophüls Festival (17. - 23.01.2011) ist bekannt für
Geheimtipps im Bereich Independent Filme. Auch das Drama
"Silberwald" von Christine Repond in Produktion mit
"Dschoint Ventschr Zürich" und "Allary-Film,
Tv & Media" wurde dort uraufgeführt. Dass es sich
dort großer Beliebtheit erfreute, zeigte nicht nur das
Feedback der Zuschauer, sondern auch die Auszeichnung mit dem
Interfilmpreis des Festivals. Dieses Werk über das Suchen,
Finden und Entwickeln einer Identität dreier Jugendlicher
scheint wie für diesen Preis gemacht zu sein: "(…) ein
Film (…) der in besonderer Weise existentielle und
gesellschaftliche Fragen und Probleme artikuliert und diese
filmästhetisch anspruchsvoll umsetzt." - so lautet
nämlich die offizielle Bezeichnung dieses Preises. (Quelle:http://www.max-ophüls-preis.de/)
24.01.2011
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| Österreichischer
Filmpreis vergeben |
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Karl Markovics erhielt für seinen Film
"Atmen" den Hauptpreis, daneben gewann der Film in
weiteren 5 Kategorien. Zwei Preise gingen an Wolfgang
Murnbergers „Mein bester Feind“ (Maske, Kostümbild) und
Michael Glawoggers „Whores' Glory“ (Kamera, Regie,
Produktion).
(Quelle:
Die
Presse)
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| Theo
Angelopoulos |
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Der griechische Meisterregisseur Theo
Angelopoulos ist am 24. Januar bei Dreharbeiten zu seinem
neusten Film verunglückt und an den Folgen seiner
Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben.
Während des Drehs wollte er eine Straße
am Motiv nahe der Küstenstadt Piräus überqueren und wurde
von einem Motorrad erfasst, welches mit überhöhter
Geschwindigkeit fuhr. Erst nach 40 Minuten war ein
Rettungsfahrzeug am Unfallort,
Wichtige Filme waren "Die Ewigkeit
eines Tages" (1998), "Landschaft im Nebel"
(1988), "Der große Alexander" (1980) oder
"Reise nach Kythera" (1984)
Der Film an dem er gerade drehte, setze
sich mit der griechischen Schuldenkrise auseinander.
Angelopoulos war der bedeutendste griechische Regisseur,- er
wurde 76 Jahre alt.
(Quelle:
Süddeutsche
Zeitung online)
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| Bayerischer
Filmpreis 2011 |
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Am Freitag den 20. Januar verlieh die
Bayrische Staatsregierung nun schon zum 33. Mal den
Bayerischen Filmpreis. Sieger des Abends mit insgesamt drei
Preisen, war das Drama „Halt auf freier Strecke“, welches
die Geschichte eines Vaters erzählt, bei dem ein Hirntumor
diagnostiziert wird und ihm daraufhin nur noch wenige Monate
zum Leben verbleiben. Die beiden Schauspieler Milan Peschel
und Steffi Kühnert erhielten jeweils einen Darstellerpreis
und Peter Rommel erhielt den mit 100.000 dotierten
Produzentenpreis.
Wim Wenders wurde mit dem Ehrenpreis für
sein Gesamtwerk ausgezeichnet und von Horst Seehofer dafür
gewürdigt.
Weitere Gewinner des Abends waren Doris Dörrie für „Glück“,
"Wickie auf großer Fahrt (3D)" als bester
Kinderfilm, Bettina Mittendorfer als beste Darstellerin in
"Eine ganz heiße Nummer" und Jella Hesse als beste
Nachwuchsschauspielerin in "Lollipop Monster" und
"Kriegerin".
„Hotel Lux“ heimste den zweiten
Produzentenpreis ein, der auch mit 100.000 Euro dotiert ist.
Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der
VGF ging an „Die Farbe des Ozeans“. Mit jeweils einer
Dotierung von 10.000 Euro ging der Preis für die
Bildgestaltung des Filmes „Lollipop Monster“ an Hannes
Hubach, der Preis für den besten Schnitt an Andreas Menn bei
„Hell“ und den Preis für das beste Drehbuch an Christian
Zübert für den Film „Dreiviertelmond“. Der
Dokumentarfilm ging an Arnon Goldfinger und seinen Film „Die
Wohnung“
(Quelle:
www.stern.de)
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| Stummfilm
dominiert Preisverleihung. |
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Mit insgesamt 6 Golden Globe
Nominierungen ging Michel Hazanavicius Hommage an die
Stummfilm-Ära Hollywoods ins rennen und konnte schließlich 3
der begehrten Trophäen abräumen. „The Artist“ gewann in
den Kategorien „Beste Komödie“, „Beste Filmmusik“
sowie „Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem
Musical“
Den Preis für das beste Drama erhielt
„The Descendants“. Meryl Streep gewann für ihre Rolle in
„The Iron Lady“ ihren bis dahin 8ten Golden Globe als
beste Drama-Darstellerin. Morgan Freeman wurde bei der Gala für
sein Lebenswerk und seine verdienste Geehrt und erhielt dafür
den Cecil B. DeMille Ehrenpreis.
(Quelle: spiegel.de)
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| Technik-Oscars
für Arri-Tüftler |
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Drei deutsche Tüftler
wurden mit dem Technik-Oscar ausgezeichnet. Für
Entwicklung und Design des Arrilaser-Filmrecorders, welcher
unter anderem schon in Harry Potter und Herr der Ringe zum
Einsatz kam, erhielten die Forscher Franz Kraus, Johannes
Steurer und Wolfgang Riedel, Mitarbeiter des Münchner
Unternehmens Arri, den Academy Award of Merit. Diese höchste
Auszeichnung für Technik-Verdienste innerhalb der
Filmindustrie würdigt Innovationen, die maßgeblichen
Einfluss auf den technischen Fortschritt des Films haben. Als
weitere Deutsche bekamen Jürgen Noffke und Uwe Weber von Arri/Zeiss
einen Oscar für die Entwicklung neuartiger Kameraobjektive.
(Quelle: stern.de
10.01.2012)
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| Wim Wenders:
Auch der Präsident der EFA durfte mitfiebern |
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Am Samstag den 3.12. wurde in Berlin zum 24. Mal der
europäische Filmpreis verliehen. Als größter Favorit galt
von Trier's Endzeit-Drama "Melancholia", der in 8
verschiedenen Rubriken nominiert war und am Ende mit den
Preisen für "Bester Film", "Beste Kamera"
und "Bestes Szenenbild" ausgezeichnet wurde. Nach
dem "Fehlgriff" seiner Wortwahl in Cannes zeigte
sich Lars von Trier allerdings nicht selbst und lies seine
Ehefrau die Preise entgegennehmen.
Auch Colin Firth("The King's Speech") und Tilda
Swinton("We Need To Talk About Kevin"), beide als
"Beste/r Schauspieler" geehrt, ließen sich nicht
bei der Verleihung blicken. Auch Michel Piccoli war für
"Habemus Papam" nominiert. Die EFA entschied sich
jedoch einen so großen Star nicht leer ausgehen zu lassen und
bedankte sich spontan mit einem Sonderpreis. Weiter Preise
bekamen Stephen Frears und Mads Mikkelsen für ihr Lebenswerk.
Der Drehbuch-Preis ging an die belgischen Brüder Jean-Pierre
und Luc Dardenne ("Der Junge mit dem Fahrrad"), in
der Sparte beste Regie setzte sich die Oscar-Preisträgerin
Susanne Bier ("In einer besseren Welt") durch. Tom
Tykwers Film "Drei" ging in der Sparte bester
Schnitt leer aus, dort gewann "The King's Speech".
Zwar war, wie jedes Jahr, die Präsenz der Deutschen auf dem
roten Teppich sehr hoch, doch wurden nur wenige Deutsche
nominiert. Einer der Nominierten war der Präsident der EFA
selbst. "Ich bin Pina Bausch sehr, sehr, sehr
dankbar.", sagte Wenders bei seiner Dankesrede, als er
den Preis für die beste Dokumentation entgegennahm und
beteuerte immer wieder seine Ahnungslosigkeit. Wenders Film
"Pina" ist eine 3D-Hommage an die 2009 gestorbene
Choreografin Pina Bausch, der vielleicht bei den
Oscar-Verleihungen sogar in zwei Kategorien antritt.
(Quelle: stern.de
05.12.2011)
|
| HD-Kopierschutz
geknackt |
|
Forscher der Ruhr-Universität Bochum
knackten den seit Jahrzehnet von der Industrie eingesetzten
Kopierschutz. Intels HDCP soll Inhalte von ihrem Weg von zum
Beispiel einem Blu-Ray Player über einen verschlüsselten
Kanal zum Bildschirm schützen. So dass eine Datenstrom
Abzweigung für illegale Kopien unterbunden wird. Zwar tauchte
schon ein Master-Key auf, doch gab Intel kurz darauf bekannt,
dass eine Herstellung eines HDCP-fähigen Chips mit dem
Master-Key sehr teuer und schwierig sei.
Den Forschern gelang es nun mit
Materialkosten von nur 200 Euro und die Manipulation über
einen „Man-in-the-Middle“-Angriff den Schutz zu umgehen,
womit dann zum Beispiel illegale Kopien möglich wären. Dies
war aber nicht die Absicht der Diplomarbeit. Vielmehr ging es
darum zu zeigen, dass der HDCP nicht mehr sicher ist. Dabei
sei anzumerken, dass auch Behörden und Militär diesen
Kopierschutz verwenden.
(Quelle: Ruhr-Universität
Bochum 28.11.2011)
|
| Staatsanwaltschaft ermittelt gegen
hochrangigen MDR-Mitarbeiter |
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Der Skandal und die Negativschlagzeilen des MDR halten weiter
an. Nun geht es auch dem Herstellungsleiter des MDR an den
Kragen. Dieser wurde inzwischen vom MDR freigestellt, da
seitens der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn laufen.
Die Freistellung hält vorerst für die Dauer der Ermittlungen
an. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit den Vorwürfen
zu dem mittlerweile entlassenen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht.
Nicht nur durch die Skandale in den eigenen Reihen
verursachte der MDR in letzter Zeit negative Presse. Auch das
MDR-Fernsehballett für den tschechischen Präsidenten Kadyrow,
dem Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, sorgte für
Aufsehen.
(Quelle: spiegel-online
07.11.2011)
|
| Eklat um dänischen Regisseur Lars
von Trier |
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Dem dänischen Filmregisseur und
Schauspieler Lars von Tier, der für schwarzen Humor und
politische Inkorrektheit bekannt ist, droht nun eine Anklage
wegen Verharmlosung von Kriegsverbrechen.
Bei der Pressekonferenz seines neuesten
Films „Melancholia“ bei den diesjährigen Filmfestspielen
in Cannes offenbarte er, er sympathisiere "ein
bisschen" mit Hitler. Aufgrund dieser Aussage wurde der
Regisseur von der dänischen Polizei befragt. In der
Vernehmung sei es um eine mögliche Anklage der französischen
Staatsanwaltschaft in Grasse gegangen, so von Trier in einer
schriftlichen Mitteilung. Die Sympathiekundgebung für Adolf
Hitler von dem Regisseur führte zur Abbestellungen seines
Films seitens des israelischen und des argentinischen
Filmverleihs. Von Trier sagte, er wolle sich nie wieder in der
Öffentlichkeit äußern. Er rechtfertigte sich mit den
Worten, dass er nicht in der Lage sei, sich klar und
unmissverständlich auszudrücken. Er fügte hinzu, dass er
sich vom Festivalchef zu der Teilnahme überreden hat lassen
und dass er völlig unvorbereitet gewesen sei.
Lars von Trier entschuldigte sich für seine unüberlegte Aussage und teilte mit, dass er nur Spaß
gemacht habe. Trotz des Skandals durfte er mit seinem Film „Melancholia“
weiterhin an dem Wettbewerb teilnehmen und wurde geehrt:
Hauptdarstellerin Kirsten Dunst erhielt die Goldene Palme als
beste Schauspielerin.
(Quelle:
spiegel-online
06.10.2011)
|
| Starter-Filmpreise
2011 und Kinoprogrammpreise |
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Am 28. September fand im Arri-Kino die Verleihung der
Kinoprogrammpreise und Starter-Filmpreise statt. Junge
Filmemacher wurden hierbei für Ihre Werke ausgezeichnet. Den
Starter-Filmpreis entgegennehmen durften: Christine Repond
für den Spielfilm "Silberwald", Jesper Petzke für
den Spielfilm "Wie Matrosen" sowie Mareille Klein und
Julie Kreuzer für den Dokumentarfilm "Auf Teufel komm
raus". Für den Spielfilm "Dogs of Ukrainka"
erhielten Claudia Lehmann und Daria Onyshchenko von C&D
Films den von ARRI Film & TV gestifteten Starter-Filmpreis
/ Produktion.
Für ihr Kinoprogramm erhielten außerdem
Steffen, Thomas und Marieluise Kuchenreuther (ABC), Georg
Koster (Atlantis), Luis Anschütz (Isabella), Christian Pfeil
und Markus Eisele (Neue Arena), Thomas Wilhelm (Neue Rottmann)
und für Theatiner Film Marlies Kirchner den Preis von der
Landeshauptstadt München.
(04.10.2011)
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| Auftragsvolumen
der Degeto wird reduziert |
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Bis 2014 muss die ARD-Filmproduktionstochter Degeto auf
Veranlassung der ARD-Intendanten zurückfahren. Grund dafür
ist die Überproduktion vergangener Jahre, die zunächst
gesendet werden muss. In den Jahren 2010 und 2011 besonders
viele Lizenzen erworben und Projekte von der Degeto
produziert. Deshalb bittet diese um Verständnis, dass der
Programmvorrat zunächst gesendet werden muss, um einen
sorgsamen Umgang mit den Gebührengeldern zu gewährleisten.
Erst dann sollen wieder verstärkt Aufträge in den Markt
vergeben werden.
(Quelle:
spiegel-online
21.09.2011)
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| Durchsuchungsbeschluss
gegen Udo Foht |
Dem ehemaligen MDR- Unterhaltungschef Udo Foht wird unter
anderem Bestechlichkeit vorgeworfen. Er soll Zuschüsse bzw.
Darlehen von TV-Produktionsfirmen verlangt und geliehene
Gelder nicht zurückgezahlt haben. Bei den sogenannten
"Zuschüssen" sollte es sich in Wahrheit um
Schmiergelder gehandelt haben. Auf Grund dessen wurde er
suspendiert und dann entlassen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig
hat nun eine bundesweite Durchsuchaktion gestartet. Durchsucht
wurden nicht nur Fohts Wohnungen und Geschäftsräume, sondern
auch die von fünf weiteren Beschuldigten.
(Quelle:
spiegel-online
16.09.2011)
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| Seilbahn-Unfall wegen Dreharbeiten
? |
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Am Freitagabend hatte sich am Tegelberg bei Schwangau ein
Gleitschirmflieger in den Seilen einer Bergbahn verfangen, die
daraufhin sofort zum Stehen kam. Der Gleitschirmflieger war
mit einem Reporter des Bayrischen Rundfunks unterwegs, der
Aufnahmen für eine Urlaubserie machen wollte. Nachdem der
54-Jährige Pilot und der 35-Jährige Kameramann des BR
starteten, riss sie eine starke Windböe in Richtung Seilbahn,
in der sich 20 Menschen befanden. Der Münchner Kameramann
erlitt eine Gehirnerschütterung, der Pilot blieb unverletzt.
Die 20 Menschen waren bis Samstagmorgen in der Seilbahn
gefangen, bis sie mit einem Hubschrauber gerettet werden
konnten. Das windige Wetter war zu gefährlich, um die
Menschen schon früher retten zu können. Die 30 Menschen aus
einer zweiten Gondel konnten die Helfer schon am Freitagabend
befreien. Ob der Unfall möglicherweise mit Dreharbeiten für
einen Film zusammenhängt, prüft derzeit die Polizei.
Aufgrund gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie
fahrlässiger Körperverletzung, hatten sich die Ermittlungen
vor allem auf den Piloten konzentriert. Ein Überfliegen der
Gondelseile sei streng verboten.
(Quelle:
spiegel-online
16.08.2011)
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| Feuer vernichtet
DVD Bestände |
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Bereits seit einigen Tagen herrschen in
London heftige Ausschreitungen, die mehrere Brände nach sich
zogen. Auch die Filmbranche wurde nun Opfer eines Feuers.
Bei einem Brand eines 20.000 qm
umfassenden Lagerhauses im Pias/Sony
Distribution Centre wurden die dort lagernden DVD-Bestände
des British Film Institutes (BFI) vernichtet. Diese umfassten
rund 120.000 Exemplare. Der hierbei entstandene Schaden für
das BFI ist besonders hoch, da sich darunter klassische Filme
aus aller Welt befanden. Dadurch entstand ein großer
finanzieller Verlust. Durch ein zweites Lager in einem anderen
Londoner Stadtteil sind die Titel jedoch nicht restlos
verloren.
Betroffen sind auch andere britische Verleiher
wie zum Beispiel Guerilla Films und Artificial Eye, die
ebenfalls ihre DVD-Bestände durch das Feuer verloren haben.
(Quelle:
süddeutsche
12.08.2011)
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| Leo Kirch gestorben |
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Die Jüngeren kennen ihn vielleicht gar nicht mehr, die
Älteren wissen noch, dass Leo Kirch, der als
Filmrechtehändler begann, ein großes Medien-Imperium
geschaffen und 2002 weitgehend verloren hat. Die Pro7/Sat 1
Gruppe gehörte zu seinem Besitz, ebenso wie Betafilm etc.
Für den Zusammenbruch seiner Firma machte er öffentliche
Äußerungen des damaligen Chefs der Deutschen Bank, Breuer,
verantwortlich, gegen den er bis zuletzt prozessierte. Nun
starb er 84 jährig, nicht allerdings ohne alles dafür getan
zu haben, dass der milliardenschwere Prozess auch nach seinem
Tod weitergeführt werden kann.
(Quelle:
Focus, 14.7.2011)
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| Kinderkanal-Affäre
schlimmer als gedacht |
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Der Schaden, welchen der ehemalige Produktionsleiter Marco K.
beim KIKA (MDR) angerichtet hat, soll nach einem internen
Prüfbericht von MDR und ZDF noch schlimmer sein, als bisher
angenommenen .
Der Intendant des MDR, Udo Reiter kündigte an, dass er
noch "mit weiteren Erkenntnissen rechne." Vermutlich
waren acht Firmen in die Affäre verwickelt, bei der durch
Scheinrechnungen Gelder in Höhe von 8,2 Millionen Euro des
öffentlich rechtlichen Fernsehens und damit der
Gebührenzahler, veruntreut wurden. Die Staatsanwaltschaft
ermittelt mittlerweile gegen elf Personen. Es geht um
Veruntreuung, Betrug und Bestechung.
(Quelle:
Süddeutsche 12.04.2011)
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| Produzent klagt sich beim Deutschem
Filmpreis ein |
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Der Deutsche Filmpreis "Lola" ist der
höchstdotierte Filmpreis Deutschlands. Seit 2005 wird dieser
nicht mehr vom Bundeskulturministerium, sondern von der
deutschen Filmakademie verliehen und sorgt seither für
Diskussion, ob eine solche Instanz sich selber Staatsgelder
verleihen darf.
"Der ganz große Traum" mit Daniel Brühl kam
weder beim Publikum noch bei der Jury sehr gut an und schaffte
es deshalb nicht unter die Nominierungen.
Nietschke, der Produzent des Filmes, klagte dagegen und
bekam eine Wild Card. Dies ist eine Möglichkeit für Filme,
die nicht nominiert wurden, noch einmal vom Gremium untersucht
zu werden.
Der Film wurde daraufhin unter anderem für die Kategorie
"Bester Film" nominiert und bekam dafür eine
Viertelmillionen an Staatsgeldern. Sollte der Film Gold
gewinnen, würde der Produzent weitere 250.000 Euro erhalten.
(Quelle:
welt 15.03.2011)
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| Annie Girardot gestorben |
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Annie Girardot galt in den 60er und 70er Jahren als eine
der beliebtesten Schauspielerinnen Frankreichs und
Italiens. Neben Dramen wie "Les Misérables"
und "Rocco und seine Brüder" war sie in 150
Filmen zu sehen. Außerhalb ihrer Heimat fand sie aber wenig
Beachtung. Mit ihrer Kurzhaarfrisur und ihrer Rauen Stimme
wurde sie zum Vorbild vieler Frauen.
Die Schauspielerin starb am 28. Februar 2011 im Alter von
79 Jahren.
(Quelle:
fr-online
28.02.2011)
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| Oscars
2011 |
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Es ist mal wieder so weit: In der Nacht von Sonntag auf Montag
wurden in LA wieder der begehrteste Filmpreis, der Oscars
vergeben.
Das Britische Historiendrama "The King's Speech"
wurde sogar viermal für den besten Film, beste Regie, bester
Hauptdarsteller und bestes Original- Drehbuch
ausgezeichnet.
Natalie Portman bekam für ihre Leistungen in Black Swan
ebenfalls eine Oscar.
Auch Filme wie Inception, The Social Network und The
Fighter bekamen eine Auszeichnung.
(Quelle:Spiegel
28.02.2011)
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| Deutsch
Kinofilme weiterhin gefördert |
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Seit Jahrzehnten werden deutsche Filmproduktionen von der FFA, der
Filmförderanstalt unterstützt. Im Jahre 2010 kamen 113
geförderte Filme ins Kino.
Das Geld stammt dafür aber nicht nur vom Staat, sondern
auch von
Kinobetreibern, DVD- Verleihern und Fernsehsendern.
Nun klagten die Kinobetreiber am obersten deutschen
Verwaltungsgericht gegen die FFA. Die Förderung sei "generell
verzichtbar", da deutsche Filme bereits schon von den
Bundesländern unterstützt würden. Außerdem solle die
Filmförderung ein gesamtstaatliches Anliegen sein, deshalb
dürfe nicht eine bestimmte Gruppe zur Finanzierung
verantwortlich sein.
Das Ergebnis wurde in der Branche mit Spannung erwartet. Die Klage
scheiterte am Mittwoch, Kinobetreiber müssen auch in Zukunft deutsche
Filmproduktionen unterstützen.
(Quelle:Spiegel
23.02.2011)
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| Berlin
(ale), Berlin (ale) |
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Der Rote Teppich ist ausgerollt, um die Stars gebührend in
Empfang zu nehmen - viel Glamour und viele neue Filme haben
diese im Schlepptau. Seit gestern öffnete die deutsche
Hauptstadt zum 61. Mal ihre Pforten für Filmbegeisterte aus
aller Welt. Zum Auftakt des Filmfestivals 2011 in Berlin wurde
der neue Western-Remake "True Grit" der Coen Brüder
gezeigt. Bekannte Gesichter dürfen auch nicht fehlen-die drei
Hauptdarsteller des neuen Coen Filmes hatten ihr erstes
gemeinsames Debüt vor 13 Jahren im Film "The Big
Lebowski". Zusätzlich mit von der Partie sind nun auch
Josh Brolin und die Jungdarstellerin Hailee Steinfel. Schon
vor Beginn des Festivals gab es interessante Ereignisse -
iranischer Regisseur und Regimekritiker Jafar Panahi, der als
Jurymitglied fungieren sollte, wurde kurz zuvor zu sechs
Jahren Gefängnis verurteilt. Aus Respekt bleibt sein Platz
leer, doch durch einen mutigen Brief hat er sich einen Platz
in die Herzen der Zuschauer erschrieben. Klingt klischeehaft
kitschig, ist es aber nicht, denn gerührt waren viele nach
den mutigen Worten des Regisseurs. Berlin: schrill, lebendig,
mutig, frisch. Eben anders! - und so sind hoffentlich auch die
neuen Filme? Man darf auf die nächsten 9 Tage Berlinale
gespannt sein!
Quelle:Spiegel.de
11.2.2011
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| Filmlegende: Regisseur Bernd
Eichinger gestorben |
Deutschland verliert ein Stück Filmgeschichte. Durch Filme
wie "Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" oder
auch "Das Parfüm" hatte Eichinger sich einen Namen
in der deutschen als auch internationalen Filmszene gemacht.
Vergangenen Montag, den 24.01.2011, starb Eichinger im Alter
von 61 Jahren in Los Angeles. Seine PR-Agentur bestätigte,
dass Eichinger einen Herzinfarkt erlitt. Die Produktionsfirma
Constantin Film, wo Eichinger selber ein Mal Chef war, nahm
Stellung zu seinem Tod:
"Wir alle sind geschockt von dieser unfassbaren Nachricht
und fühlen mit der Familie und den Angehörigen, denen unsere
tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid gilt."Quelle:Spiegel.de
26.01.2011
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| Viral oder Wahr? |
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Das Internet zeigt einmal mehr, wie schnell sich Nachrichten
oder auch gewollt platzierte Informationen verbreiten können.
So beklagt ein Mark aus Frankreich den Diebstahl seiner
exklusiven, ersten RED Epic aus dem eigenen Hause. Die Info
steht im Forum auf der Herstellerseite der RED und wird auch
fleißig gepostet. Allerdings konnten wir nur eine Quelle der
Nachricht und unzählige Kopien des Textes recherchieren, RED
hat sich auf Anfrage bisher nicht geäußert. Quelle:Forum
der RED-Seite 03.01.2011
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den Jahren bis 2002 relevantes in Film- und Fernsehen geschah,
kann sich in unserem News-Archiv umschauen.
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