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Auch
wenn man acht Tage und acht Nächte „durchgucken“ könnte, wird man wohl
kaum mehr als die Hälfte der 150 Leinwanderlebnisse des diesjährigen
Filmfests in Augenschein nehmen können. Um Ihnen die Auswahl etwas zu
erleichtern werden wir ohne jede Rücksicht auf unsere Kräfte alles was uns
unter die Augen kommt schauen und darüber schreiben.
Unter dem Stichwort FFM 03 Gesehen stellen wir interessante Filme vor und
bemühen uns um subjektive, garantiert nicht von Werbeabteilungen
vorformulierte, Sichtweisen.
Vielleicht lässt sich nach all den Filmen ja auch eine Tendenz ausmachen,
wo heimisches und internationales Kino aktuell steht und welche
Perspektive sich dem Zuschauer anbietet.
Kritiken
zu Filmfest-Filmen
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Geballte Ladung Film im diesjährigen
Programmheft |
Das internationale Filmfestival läuft bis nächste Woche Samstag. Das
Programm ist nicht allzu übersichtlich, bei der Fülle an Kinofilmen, zu
denen sich auch zahlreiche Fernsehfilme gesellen, kein Wunder. Man sollte
also schon klare Präferenzen haben, um seine persönlichen Highlights zu
finden. Wir vom Movie-College sind die ganze Woche über dabei und erwarten
interessante Filme und Gäste.
Am Rande des Münchner Filmfests, welches sich weitgehend um das
Kulturzentrum Gasteig (Rosenheimer Straße 5; 81667 München) herum
organisiert, gibt es diverse Veranstaltungen, die für Profis und Nachwuchs
gleichermaßen von Interesse sind.
FFM
'03 Programm
Jede Menge Filme gab es natürlich auch anzuschauen.
- American Independents
- Tribute Eckhart Schmidt
- Rechts und links der Brücke
- Tribute Oleg Jankovskij
- Visiones Latinoamericanas
- World Cinema
- Nouveau Cinéma Francais
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- Shocking Shorts Night - Die lange Nacht des Kurzfilms
- Münchner Filmgeschichten
- Videoart & Experimantalfilm
- Made in Germany - Deutsche Fernsehfilme
- Made in Germany - Deutsche Kinofilme
- Open Air
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Geraldine Chaplin Preisträgerin des Cine
Merit Awards |
FFM
'03 Gesehen
Filmfest
München online
Die diesjährige Hommage-Reihe ist der Tochter von Charles Chaplin,
Geraldine gewidmet, die bereits als Kind in seinem Film „Limelight“
mitspielte.
Das Festival bietet Gelegenheit, eine Reihe ihrer Filme auf Leinwand
wiederzusehen. Darunter so unvergessliche Arbeiten wie „Züchte Raben“
von Carlos Saura sowie „Nashville“ von Robert Altman.
Die Reihe sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die glücklichen Gewinner der diesjährigen Preisverleihungen
- High Hopes Award 2003
World Cinema und American Independents
Preisträger: Der französische Kriminalfilm „Aram“,
Regie Robert Kéchichian. Produziert wurde der Film von Jean-Philippe
Andraca und Christian Berard; Produktionsfirma ist Les Films A4, Paris,
zusammen mit StudioCanal und BAC Films.
- Förderpreis Deutscher Film
SCHAUSPIEL, weiblich: Johanna Wokalek für ihre Rolle in „Hierankl“
von Hans Steinbichler.
SCHAUSPIEL, männlich: Christoph Bach für seine Rolle in
"Detroit" von Carsten Ludwig und
Jan-Christoph Glaser.
DREHBUCH: Hendrik Handloegten für „Liegen lernen“, Regie: Hendrik
Handloegten.
REGIE: Hans Steinbichler für „Hierankl“, Produktion: Avista
Film und Brainpool, BR, arte, SWR.
- VFF TV Movie Award 2003
Made in Germany - Deutsche Fernsehfilme des Filmfest München .
Preisträger: „Das Duo - Der Liebhaber“ von Marc
Rothemund, TV60 Filmproduktion für das ZDF; Sven Burgemeister.
- „Short Tiger“
Nachwuchsproduktionen der Filmhochschulen
Preisträger: „HOCHBETRIEB“ von Regisseur Andreas Krein,
Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
- One-Future-Preis 2003
Preisträger: Regisseur José Padilha für seinen Dokumentarfilm
„Ônibus 174“, (Bus 174)
- Bild-Kunst Experimental Film Förderpreis
VideoArt & Experimental Film
Preisträger: Mirko Kubein für „Losing a Highway“.
Ehrenpreis für Vlado Kristl: der 1923 in Zagreb geborenen Künstler und
Filmemacher wurde mit einem Ehrenpreis für
sein Lebenswerk ausgezeichnet.
- Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke
Der Friedenspreis des Deutschen Films.
Marceline Loridan-Ivens „Birkenau und Rosenfeld“ (Originaltitel: „La
petite prairie aux Bouleaux“)
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